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Spielbetrieb 3. Liga und JBLH bis Jahresende ausgesetzt – Fortsetzung im Januar angestrebt

Die Corona-Pandemie hat uns und unsere Sportart weiter im Griff. Um die Spieler, die Mitarbeiter und das Umfeld, in dem sie leben, zu schützen, hat der Deutsche Handball-Bund beschlossen, die Liga im November und im Dezember zu unterbrechen. Doch es gibt positive Signale seitens der spielleitenden Komission: in einer mehrstündigen Videokonferenz mit allen 72 Drittligisten aus den vier verschiedenen Staffeln wurde festgelegt, dass die Liga an dem zweiten Januarwochenende fortgesetzt werden soll. Das bedeutet für uns, dass wir voraussichtlich

am 09.01. mit einem Auswärtsspiel bei den Lokalnachbarn der SG Schalksmühle/Halver Dragons

in das Jahr 2021 starten. Fortan gibt es verschiedene Szenarien, wie die Saison beendet werden soll. Alles hängt von dem weiteren Verlauf der Pandemie und den Entscheidungen der Bundesregierung ab. Doch der DHB ist in jedem Fall gewillt, diese Saison sportlich fortzuführen und inkl. Auf- und Absteiger werten zu lassen.

Wir freuen uns über diese Nachricht und schauen optimistisch in die Zukunft. Unser Team wird die Zeit nutzen, sich weiter fit zu halten um zum ,,Restart” top vorbereitet zu sein.

Der Deutsche Handballbund hat in den vergangenen beiden Wochen mit Spielkommission 3. Liga und Jugendspielausschuss alle Vereine in die Situationsanalyse eingebunden, mit den zuständigen Gremien unter anderem spieltechnische Szenarien entwickelt und als maßgeblichen rechtlichen Rahmen auch die Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer ausgewertet. Von insgesamt 131 Mannschaften der 3. Liga (72 Männer, 59 Frauen) haben derzeit ein Drittel keine Erlaubnis, weiter zu trainieren. Etwa die Hälfte dürfte den Spielbetrieb auch ohne Zuschauer nicht aufnehmen. Insgesamt ergibt sich für die 3. Liga ein heterogenes Bild auch, was die Einordnung als Amateur- oder Profisport betrifft. Ähnlich ist die Ausgangslage für die JBLH, in der 40 männliche und nach absolvierter Vorrunde 16 weibliche Nachwuchsteams aktiv sind. Am Dienstagabend tauschte sich der Deutsche Handballbund in einer Videokonferenzen mit den Vereinen der 3. Liga der Männer aus. „Wir verstehen die Nöte vor Ort. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, Wege zu finden, wie der Handball in der 3. Liga aktiv bleibt und welche Formen des Spielbetriebs möglich und sinnvoll sind. Im ersten Schritt hat die Sicherung des Trainingsbetriebes Priorität“, erklärt Schober. „Wir müssen mit Blick auf die Gesundheit aller immer verantwortungsvoll handeln, aber auch weiter mutig das Mögliche planen – mit der Bereitschaft, sehr flexibel zu reagieren.“

Matthias Kohlstrung, Vereinsvertreter in der Spielkommission 3. Liga, sagt: „Wir wollen versuchen wieder zu spielen, sofern das möglich ist. Das sind wir unserem Handball schuldig. Allerdings müssen wir auch die bestmögliche Sicherheit für unsere Spieler erreichen.“

Deutscher Handballbund, Spielkommission 3. Liga und Jugendspielausschuss werden in den kommenden Wochen weiter beraten, wie die Saison 2020/21 fortgesetzt werden kann, welches Testkonzept gegebenenfalls zum Einsatz kommen könnte, wo und in welchem Umfang Publikum ermöglicht werden kann sowie welche Anpassungen des Modus gegebenenfalls erforderlich sind. Zudem wird der DHB auf politischer Ebene weiter für eine Corona-Förderung der Vereine kämpfen.

 

Die Verantwortlichen der Eintracht lauschten gespannt der gestrigen Videokonferenz des DHB.

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