Die Null steht für 20 Minuten U23 beendet die Saison mit Sieg auf Tabellenplatz 10 Das war‘s: Mit einem letzten Sieg, dem zwölften der nun beendeten Saison, hat die U23 der Eintracht die Spielzeit 2025/26 in der 3. Liga Nord-West beendet. Die Mannschaft von Trainer Valentin Schmidt finisht damit auf einem sicheren 10. Ta- bellenplatz. Angesichts der prekären Personalsituation, mit der sich die Mann- schaft in den vergangenen Monaten he- rumschlagen musste, absolut ein Erfolg. Zum Abschied gab es einen 24:20-Heim- sieg über den ATSV Habenhausen. Der wichtigere Teil des Abends fand aus- nahmsweise aber nicht während der 60 Mi- nuten auf der Platte, sondern im Anschluss statt. Sebastian Schneider, Geschäftsführer der Handball-Förder gGmbH der Eintracht, verabschiedete gleich neun Spieler, die in der neuen Saison nicht mehr das Trikot der U23 tragen werden. Nicht alle indes verlassen den Verein. Tim Knutzen, Florian Diehl, Chris Funke und Julius Häseler verstärken künftig die 3. Mannschaft, teilweise mit einer Stand-by-Option, falls es in der U23 richtig eng werden sollte. Zum HC Eintracht Hildesheim zieht es Felix Ntodon- ke, während sich Simon Czerkawski dem HC Westfalia Herne anschließt. Alex Knak will sich künftig auf sein Studium konzentrieren und tritt kürzer. Eine Handballpause legt Jonas Queckenstedt ein. Last but not least pausiert Moritz Bratzke verletzungsbedingt weiterhin. Für alle gab‘s Präsente und Erinnerungsstü- cke an eine lange, fordernde Saison. Das vorangegangene Spiel gegen das Schlusslicht aus Bremen hatte keine Hand- ball-Feinkost, wohl aber einen Rekord gebo- ten. Es dauerte geschlagene 19 Minuten und 38 Sekunden, ehe die Eintracht ihr erstes Ge- gentor an diesem Abend kassierte. Eine über- ragende Abwehr inklusive des bärenstarken Sven Brockmeyer im Tor, eine gute Portion ATSV-Wurfpech und der eine oder andere Pfiff gegen die Gäste sorgten für dieses Kuriosum. Die Eintracht musste sich ihrerseits den Vor- wurf gefallen lassen, bis zu diesem Zeitpunkt nicht deutlich höher als 7:0 geführt zu haben. Einen 8-Tore-Vorsprung transportierten die Grün-Gelben, die munter durchwechselten und dem Anlass geschuldet in zum Teil un- gewöhnlichen Formationen spielten, bis kurz vor die Schlussviertelstunde. Die nicht aufste- ckenden Gäste arbeiteten sich dann noch et- was heran, eng wurde es aus Hagener Sicht aber nicht mehr. Und sonst? „Pechvogel“ des Abends war Eintracht-Kreisläufer Niklas Pfalzer, der eine Sprunggelenksverletzung in die nun folgende Übergangszeit mitnimmt. Außerdem verpass- te Tim Knutzen mit einem filigranen Heber vom Siebenmeterpunkt haarscharf einen letz- ten Drittliga-Treffer und zeigte ATSV-Top-Tor- schütze Caio Pogorzalski (8/3), dass die Ein- tracht-Fans sich ab dem Sommer auf einen hochveranlagten Rückraumspieler freuen dür- fen. -- Eintracht: Brockmeyer, Schmidt – Diehl, Mielke (1), Czerkawski (3), Knutzen, Knak, Flüs (1), Ntodonke, Funke (4), Queckenstedt (3), Half, Pfalzer (1), Bökenkamp (2), Schnei- der (1), Sekowski (8/4) ATSV: Oyewusi, Johannisson, Otte – Bon- net (3), Grieme, Holst (1), Skwarczynski (2), Schluroff, Jurkowski, Millahn, Feller (4), Po- gorzalski (8/3), Hoff (1), Mühlenbruch, Beck- mann, Witte 33 VfL