Einbruch nach der Pause U19 unterliegt zum JBLH-Start überdeutlich beim THW Kiel Der erwartet schwere Saisonauftakt ge- riet für die U19-Falken zur deutlichen Lektion: Beim Nachwuchs des THW Kiel setzte es zum Jugendbundesliga-Start eine 24:44-Niederlage. Nach der Rück- kehr aus dem hohen Norden gilt der Blick bereits dem ersten Heimspiel gegen den TV Bissendorf-Holte. Rückstand noch konstant, verpasste es aber, den THW durch einen möglichen Ausgleich zum Nachdenken zu bringen. Stattdessen brachte man sich durch technische Fehler selbst in die Bredouille. Ein Top-Team, wie der THW Kiel eines ist, nutzte diese Unzulänglich- keiten vor der Pause gnadenlos aus und setz- te sich bis zur Halbzeitsirene auf 23:15 ab. Es wurde der erwartet schwere Auftakt, mit dem man im Lager der Grün-Gelben bereits gerechnet hatte. Doch dass der Start in die neue Spielzeit so deutlich endete, war sicher- lich nicht geplant. Zum Auftakt der neuen Jugendbundesliga-Saison 2026/27 mussten die U19-Falken eine mehr als deutliche 24:44 (15:23)-Schlappe gegen den Nachwuchs des THW Kiel einstecken. Die Fahrt in die knapp 500 Kilometer entfernte Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins war damit vor allem ei- nes: lehrreich. „Mit dem Ergebnis sind wir natürlich absolut gar nicht zufrieden“, konsta- tierte Chefcoach Jan-Lars Gaubatz nach der Partie vor rund 100 Zuschauern in der Ed- gar-Meschkat-Halle. Bereits am Freitag waren die Hagener Rich- tung Norden aufgebrochen, um den Reise- strapazen zu entgehen. Und gleich im ersten eigenen Angriff konnte der VfL den ersten Sai- sontreffer bejubeln, als Fabio Cosentino zum 1:1 ausglich. Doch von Beginn an zogen sich einfache Fehler wie ein roter Faden durch das Spiel der Eintracht. Hinzu kam, dass man de- fensiv überhaupt keinen Zugriff gegen zielstre- bige Kieler fand. Nach neun Minuten stand ein schneller 3:9-Rückstand. Im Anschluss folgte die beste Phase der Falken, die sich durch Tom Bauernfeind wieder auf 7:9 (11.) heran- kämpften. Bis zum 12:14 (22.) hielt man den „Dann passiert genau das, was wir nicht ma- chen wollten. Wir fangen auf einmal an, un- diszipliniert zu werden, machen viele einfache Fehler und dann gibt es in Kiel natürlich einen Gegenstoß nach dem anderen. Das machen sie gut“, sagt Gaubatz. Seine Schützlinge lie- fen im zweiten Durchgang dem Geschehen fast ausschließlich hinterher. Auch das Tor- wartduell ging insgesamt klar an den Favori- ten. Insbesondere Claudius Beuthner und Vin- cent Faciejew drückten der Partie mit jeweils acht Treffern aufseiten des Gastgebers ihren Stempel auf. Bei der Eintracht positiv hervor- zuheben war Tom Bauernfeind mit neun Tref- fern, davon sechs per Strafwurf. Auch Fabio Cosentino und Luca Ernst machten mit je- weils vier Toren einen guten Eindruck. „Jetzt geht es darum, das zu analysieren. Im ersten Heimspiel müssen wir ein paar Sachen deutlich besser machen. Das muss das Ziel für die ganze Woche sein, dass wir da die ers- ten zwei Punkte holen“, blickt Gaubatz auf den Heimauftakt gegen den TV Bissendorf-Holte (Sonntag, 15 Uhr, Mittelstadt) voraus. -- Eintracht: Rohmann, Lueg – Cosentino (4), Berghaus, Ernst (4), Bernhard (2), Nieder- dellmann (2), Garin, Bauernfeind (9/6), Trute (2), Richwin, Schneider, Schäfer (1), Mazu- rek, Flüs, von den Bergen 181818