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SG Langenfeld – VfL Eintracht Hagen 23:30 (11:16)

Ein deutlich härteres Stück Arbeit, als es das Endergebnis vermuten lässt, musste Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen hinter sich bringen, ehe der letztlich aber verdiente Erfolg bei Aufsteiger SG Langenfeld auf der Haben-Seite stand. „Man hat gesehen, warum die SGL hier seit zwei Jahren kein Spiel verloren hat. Sie haben eine gut besetzte, eingespielte Mannschaft, die sich und den Gegner in keiner Situation schont und alles für das Publikum gibt“, resümierte Marketingmanager Sebastian Mühleis nach dem Schlusspfiff, nach dem Trainer Lars Hepp nur kurz einige Worte an seine Mannen richtete, ehe er sich zügig auf den Weg nach Hagen machte, wo er als Spieler mit der dritten Mannschaft der Grün-Gelben in der Landesliga den dritten Saisonsieg gegen den TuS Ferndorf III unter Dach und Fach brachte.

Vor dem Anpfiff mussten die Gäste allerdings zwei Rückschläge wegstecken: Sowohl der auf Rechtsaußen normalerweise gesetzte Dragan Tubic als auch Mannschaftskapitän Pavel Prokopec mussten nach im Abschlusstraining erlittenen Blessuren passen. Ob die beiden Akteure über die Partie gegen die SGL hinaus ausfallen muss noch in weiteren Untersuchungen ab Montag ermittelt werden – die medizinische Abteilung des VfL arbeitet indes wie gewohnt auf Hochtouren, um das Duo schnellstmöglich wieder auf die Platte zu bringen. Wegen der beiden Ausfälle musste Jan-Lars Gaubatz, den unter der Woche ein „steifer Nacken“ lahm legte, auf die Zähne beißen und bekam mehr Einsatzzeiten, als eingeplant.

Die Verunsicherung angesichts der Personalsituation war den stellvertretend von Kreisläufer Milan Weißbach aufs Feld geführten Grün-Gelben in der Auftaktviertelstunde deutlich anzumerken. Trotz einer 8:6-Führung nach dem ersten Viertel der Spielzeit stotterte das Angriffsspiel gehörig, zu oft versuchte die Eintracht über den massiven Mittelblock der Langenfelder zum Erfolg zu kommen – auch mehrere deutliche Rufe von Hepp an der Seitenlinie, etwa „nicht alle in die Mitte“, sorgten zunächst für keine Besserung. In der Defensive war trotz intensiver Vorbereitung kein Kraut gegen Tim Menzlaff gewachsen, der mit vielen einfachen Toren aus dem Rückraum und schönen Anspielen auf seine Nebenleute dafür sorgte, dass die Hausherren stets „dran“ blieben. Richtig Schwung nahm der VfL erst mit der Einwechslung von Simon Ciupinski auf, der zunächst Sebastian Schneider in der Defensive entlastete, von dort aus aber immer wieder empfindliche Nadelstiche in Form von ihm initiierter Schnellangriffe setzte, ehe er komplett die Regie übernahm und seine Farben zu einem Fünf-Tore-Vorsprung führte.

Im zweiten Abschnitt verteidigten die Gäste den Vorsprung zunächst geschickt, ehe eine kurze „wilde“ Phase den Favoriten beim 19:21 aus Sicht der SGL (44.) noch einmal wanken ließ, ehe Ciupinski nochmals anzog, zunächst einen Treffer erzielte und dann einen Siebenmeter herausholte, den Jens Reinarz sicher verwandelte. Drei weitere Eintracht-Treffer in Folge, erzielt vom starken Jan von Boenigk, Gaubatz und Spielmacher Jannis Fauteck sorgten endgültig für die Entscheidung (52.). Im Anschluss ging es nur noch um die Höhe des Erfolgs. Trotz des hohen Rückstandes ließen sich die Gastgeber allerdings nie entmutigen und kämpften weiter – erfolgreich – um ein möglichst achtbares Ergebnis. Passend zum Spiel war es Ciupinski vorbehalten seiner Leistung mit seinem sechsten Treffer acht Sekunden vor dem Ende die Kirsche auf die Sahne aufzusetzen.

VfL: Mahncke, Halfmann; Lindner, Karacic, Schneider (6), Fauteck (1), Rink, Weißbach (3), Renninger (1), Reinarz (7/3), Gaubatz (1), Ciupinski (6), von Boenigk (5).

SGL: Joest, Riebau (n.e.), Geske; Thöne (3), Heider (6), Wolter (2), Preissegger (1), Klimke, Herff (2), Stolley, Eich (1), Boelken (1), Menzlaff (7), Nelte.

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