Spielbericht: VfL Eintracht Hagen – DJK Rimpar Wölfe 24:29 (11:15)

Im dritten Heimspiel der Saison setzte es für die Handballer des VfL Eintracht Hagen gegen die DJK Rimpar Wölfe in der 2. Bundesliga eine bittere 24:29 (11:15)-Niederlage. „Das ist ein verdienter Sieg für Rimpar. Bei uns hat ein wenig der Esprit gefehlt. Das war sicher nicht unser bestes Spiel“, fasste Pfannenschmidt zusammen.

Die Anfangsphase des Spiels war besonders von zwei starken Torhütern geprägt. Sowohl Nils Dresrüsse, der zur Halbzeit bereits elf Paraden vorwies, als auch Max Brustmann im Gäste-Tor, zeigten eine starke Vorstellung. Stück für Stück setzten sich die Nordbayern ab. Ein Grund hierfür war auch die Anzahl an technischen Fehlern auf Seiten der Eintracht. Provoziert wurden diese Fehler aber auch von einer sehr beweglichen und robusten DJK-Defensive.

Beste Phase direkt nach dem Seitenwechsel

Die wohl beste Phase der Eintracht war zu Beginn der zweiten Halbzeit. Von 11:15 kämpften sich die Grün-Gelben auf 16:17 (37.) und 20:21 (49.) heran. Anschließend hatten die Grün-Gelben drei Mal die Chance auf den Ausgleich, doch ein starker Brustmann im Rimparer Tor verhinderte, dass der VfL die Wende schaffte.

Einen echten Knackpunkt gab es in der Partie, die die Gastgeber immer wieder eng gestalteten, nicht. Allzu oft verpasste es die Sieben von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt den Treffer zum Unentschieden zu erzielen. Matthias Obinger, Trainer der Wölfe, fasste die Partie im Anschluss treffend zusammen: „Ich bin sehr froh und erleichtert, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Meine Mannschaft hat auch die kritischen Phasen überstanden, in denen Hagen unseren Vorsprung wieder aufgeholt hat. Zum Glück ist es ihnen nicht gelungen, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Dann hätte das Spiel durchaus kippen können.“

 

Mit einer ganz starken Vorstellung wartete Jan-Lars Gaubatz auf. Doch trotz seiner acht blitzsauberen Treffer mochte sich der Halbrechte angesichts der Niederlage nicht über seine Leistung freuen. (Foto: Michael Kleinrensing)

 

Top-Leistung von Jan-Lars Gaubatz

Einen starken Auftritt legte Jan-Lars Gaubatz auf der Rückraumrechts-Position hin. Mit acht Treffern war der Linkshänder bester Schütze des Spiels. Doch auch die Top-Leistung des 29-Jährigen brachte dem VfL keine Punkte. Gaubatz selbst konnte sich deshalb nur bedingt über seinen Auftritt freuen: „Mir ist gerade ziemlich egal, dass ich eine ordentliche Partie hingelegt habe. Wir sind einfach alle enttäuscht, weil wir uns zu Hause mehr ausgerechnet haben.“

Jetzt müssen wir versuchen, die Punkte in Wilhelmshaven zu holen.

Im kommenden Auswärtsspiel am Samstag, den 29. September beim WIlhelmshavener HV hofft der VfL auf eine ähnlich gute Leistung von Gaubatz, der sich der Rest der Mannschaft anschließt. „Jetzt müssen wir in Wilhelmshaven versuchen Punkte zu holen“, erklärt Pfannenschmidt abschließend.

VfL:Dresrüsse (1.-60., 16 Paraden), Mahncke (bei 2 Siebenmetern); Brand (n.e.), Kress (3), Pröhl (3), Tubic (2), König, Konitz (1), Waldhof, Bornemann, Mestrum (5/1), Stefan (2), Bergner (n.e.), Toromanovic (n.e.), Gaubatz (8).

DJK:Brustmann (1.-60., 19 Paraden), Wieser (n.e.); Schulz, Gempp (4), Böhm (3), Karle (1), Schmidt (4), Kaufmann (3), Meyer (1), Bauer (2), Brielmeier (1), Herth (4/3), Sauer (2), Siegler, Backs (4).

Siebenmeter:1/1 – 4/3 (Herth wirft über das Tor.).

Zeitstrafen:4 – 4 (Konitz, 2x Waldhof, Mestrum / Böhm, 3x Schulz).

Schiedsrichter:Jan Krüger und Björn Schmidt.

Zuschauer:673 in der Krollmann Arena.

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