Spielbericht: DJK Rimpar Wölfe – VfL Eintracht Hagen 27:16 (13:8)

In einem der schlechtesten Saisonleistungen unterliegt der VfL Eintracht Hagen verdient dem Tabellenneunten DJK Rimpar Wölfe mit 27:16 (13:8). ,,Der Zusammenhalt der Truppe war absolut ok, jedoch haben wir das Spiel im Angriff verloren. 16 geworfene Tore sind einfach zu wenig”, resümierte der Hagener Trainer Niels Pfannenschmidt. Zunächst neutralisierten sich beide Mannschaften und es dauerte bis zur sechsten Minute, bis die Heimmannschaft das erste Tor des Spiels erzielen konnte. Dass es der Angriff der Eintracht schwer haben würde, sich gegen die kompakte Abwehrreihe durchzusetzen, war bereits im ersten Viertel des Spiels unschwer zu erkennen. Zusätzlich konnten die Wölfe durch vermeintlich leichte Tore ihre Führung schnell ausbauen, sodass es nach 18 gespielten Minuten bereits 9:3 stand.

Hagen lässt die Köpfe nicht hängen

So langsam bissen sich die Grün-Gelben in die Partie und dank einiger guter Paraden des frisch eingewechselten Torhüters Tobias Mahncke, kämpften sie sich wieder auf 9:6 heran. Dieser Aufschwung währte jedoch nicht lange, da die Gastgeber das Tempo wieder anzogen und so das Halbzeitergebnis auf 13:8 ausbauen konnten. ,,In Sachen Wurfauswahl haben wir viele falsche Entscheidungen getroffen und somit den Gegner zum Gegenstoß eingeladen. Genau das, was wir eigentlich nicht machen wollten“, so der VfL Coach.

Auch die neun Paraden von Tobias Mahncke konnten dem VFL nicht helfen. (Foto: Michael Kleinrensing)

 

 

Ausgeglichener Start in die zweite Hälfte

In den zweiten Durchgang startete die Pfannenschmidt-Sieben mit ihrer besten Phase des Spiels. Der VfL konnte vermehrt Lücken in der gegnerischen Abwehr finden, jedoch gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen, da auch die Rimparer Wölfe immer eine passende Antwort geben konnten. Im weiteren Verlauf des Spiels fehlte es dem VfL an kreativen Ideen und Variabilität im Angriff, um das Spiel nochmal enger zu gestalten. Die Wölfe nutzten ihre spielerische Überlegenheit vor 1368 Zuschauern clever aus und ließen keine Zweifel am Ausgang des Spiels.

Nach dem fünften Spiel in Folge ohne Punktgewinn richtet der Hagener Trainer Niels Pfannenschmidt die Konzentration nun voll auf das nächste Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV: “Wir haben das nächste wichtige Spiel vor der Brust, auf das wir uns jetzt vorbereiten.”

VfL Eintracht Hagen: Mahncke (19.-60./10 Paraden, davon ein Siebenmeter), Dresrüsse (1.-18.); Gaubatz (3), Brand (1/1), Kress (3/2), Dell, Tubic, Pröhl, Schmidt, Renninger (3), Waldhof, Bornemann (3), Mestrum, Stefan (3), Toromanovic, Bergner

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