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Spielbericht: Handball Sport Verein Hamburg – VfL Eintracht Hagen 30:20 (15:13)

Herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga für den VfL Eintracht Hagen. Die von Niels Pfannenschmidt trainierte Mannschaft verliert beim Handball Sport Verein Hamburg deutlich mit 20:30 (13:15). „Das ist natürlich eine bittere Niederlage“, erklärte der Ostwestfale nach der Partie.

Zu Beginn der Begegnung hielt seine Mannschaft, die zwar wieder auf Jan-Lars Gaubatz zurückgreifen konnte, allerdings auf Torhüter Nils Dresrüsse (Muskelfaserriss) verzichten musste, gut mit und gestaltete das Spiel offen. Zwar setzten sich die Gastgeber immer wieder mit zwei Treffern ab, doch Tilman Pröhl und Co. Zeigten Moral und kämpften sich immer wieder zurück.

Gute Abwehr in Halbzeit eins

Gegen Ende des Durchgangs gab es dann allerdings eine Zeitstrafe gegen Dragan Tubic. „Dann unterlaufen uns zwei unnötige technische Fehler, die Hamburg eiskalt ausnutzt. Das war der Knackpunkt in der Partie“, befand Pfannenschmidt. So ging es mit einem 13:15-Rückstand in die Halbzeit. Allerdings hatte man zu diesem Zeitpunkt nicht den Eindruck, dass die Eintracht am Ende der Partie derart unter die Räder kommen würde. „Die Abwehr stand wirklich gut, was uns dann auch im Angriff geholfen hat.“

Dragan Tubic und der VfL Eintracht Hagen kehren mit einer Zehn-Tore-Niederlage aus Hamburg zurück. (Foto: nb-photography)

Der Start in den zweiten Durchgang verlief dann denkbar schlecht. Die Hanseaten erzielten zwei Treffer in Folge und setzten sich auf 17:13 ab. Doch noch war der Wille der Grüngelben nicht gebrochen und so kämpfte sich die Pfannenschmidt-Sieben zurück und verkürzte auf 15:17. Doch erneut hatte die von Thorsten Jansen trainierte Mannschaft die passende Antwort und erzielte wiederum zwei Treffer in Folge zum 19:15.

„Dann haben wir zwar nochmal auf zwei Tore verkürzt, haben danach aber einen 0:4-Lauf kassiert, was sich seit den letzten Spielen einfach durchzieht“, ärgert sich Pfannenschmidt und fügt an: „Von da an sind wir der Musik hinterher gelaufen. Uns fehlte dann auch die Aggressivität um nach vorne zu verteidigen.“

So steuerten die Hamburger dem besonders in Durchgang zwei nie gefährdeten Sieg entgegen und bejubelten anschließend den Klassenerhalt, während die Eintracht-Akteure mit hängenden Köpfen das Feld verließen.

Tom Bergner als Lichtblick

Ein Spieler, der jedoch erhobenen Hauptes aus der Hansestadt zurückkehren kann ist Tom Bergner. Der Youngster hat sowohl im Angriff als auch der Abwehr vermehrt Spielanteile gesammelt und einen guten Job gemacht, wie ihm auch Pfannenschmidt attestiert: „Tom hat das wirklich gut gemacht. Er hat es sich durch seinen Einsatz einfach verdient jetzt mehr zu spielen und ich freue mich über seine Leistung, die an diesem Tag ein Lichtblick ist.“

Am drittletzten Spieltag geht es für die Eintracht zum nächsten Heimspiel gegen den Tabellenletzten die HC Rhein Vikings und die Ausgangslage ist klar, wie auch Pfannenschmidt weiß: „Wir müssen jetzt die letzten drei Spiele gewinnen, um die Klasse noch zu halten. Uns ist aber klar, dass es nicht einfach für uns wird. Dennoch geben wir nicht auf und werden uns akribisch auf dieses Spiel vorbereiten.“

VfL Eintracht Hagen: Mahncke (1. – 60./ 11 Paraden, davon ein Siebenmeter), Mossuto (n.e.); Schmidt (4/3), Kress, Pröhl, Gaubatz, Stefan (je 3), Mestrum, Tubic (je 2), Brand, Bergner, Toromanovic, Waldhof, Bornemann (n.e.), König (n.e.), Dell (n.e.)

1 Antwort

  1. Volker Vaupel

    Sehr frustrierend und enttäuschend, wie durch Mannschaft und Trainerteam die kostbare Zweite Liga durch diese Katastrophen-Rückrunde einfach so hergeschenkt wird!!! Es geht in den letzten drei Spielen leider nun nicht mehr um den Klassenerhalt (der ist so gut wie sicher schon jetzt verspielt!), sondern auch um Anstand und Ehre, um das Wahren des Gesichts gegenüber Handball-Deutschland und uns selbst! ALSO: REIßT EUCH ZUSAMMEN – von der ersten bis zur letzten Sekunde!!!

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