#wirsindeintracht

Spielbericht: TuS N-Lübbecke – VfL Eintracht Hagen 28:27 (14:14)

Toller Auftritt, aber keine Punkte. Der VfL Eintracht Hagen muss sich beim Tabellenvierten der 2. Handball-Bundesliga TuS N-Lübbecke mit 27:28 (14.14) geschlagen geben. Vor der Partie überraschte der VfL mit einer unerwarteten personellen Veränderung.

Anstatt des Rückraumlinken Bartosz Konitz lief Valentin Schmidt mit der Rückennummer 17 auf. Konitz wechselte am Freitag mit sofortiger Wirkung zum Ligakonkurrenten Wilhelmshavener HV. „Bartosz hat um seine frühzeitige Freigabe gebeten und wir haben seinem Wunsch entsprochen. Dies ging aber nur, weil wir mit Valentin Schmidt einen schnellen Ersatz gefunden haben, worüber wir uns sehr freuen“, erklärte Sportdirektor Michael Stock.

Im Spiel war der vorgezogene Neuzugang auch gleich ein Fixpunkt und konnte durch seinen Spielwitz einige Impulse setzen. „Valle hat einen guten Einstand gefeiert. Er gibt uns mit seinen spielerischen Fähigkeiten sehr viel. Im Zusammenspiel mit Sören Kress und Jan-Lars Gaubatz sah das schon ganz gut aus“, freute sich Pfannenschmidt.

Ausgeglichene Partie

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Doch in der 26. Minute schaffte es der VfL sich durch einen Treffer von Dragan Tubic auf 13:9 abzusetzen. „Dann wurden wir kurz undiszipliniert, haben zu früh versucht den Kreisläufer anzuspielen oder sind am überragend haltenden Joel Birlehm im Lübbecker Tor gescheitert“, beschrieb der Ostwestfale die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit, die daran gipfelten, dass die Grün-Gelben mit der Halbzeitsirene durch einen Wurf von Marko Bagaric den 14:14-Ausgleichstreffer hinnehmen mussten.

Der zweite Durchgang begann dann wenig vielversprechend, denn sowohl Dominik Waldhof als auch Schmidt wurden mit einer Zwei-Minuten-Strafe bedacht. „Im Vier gegen Sechs haben wir das dann aber ganz gut gemacht“, befand Pfannenschmidt. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein Spiel auf des Messers Schneide. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Durch Tore von Kress und Gaubatz schaffte die Eintracht in der 55. Spielminute die 25:24-Führung, doch die Gastgeber konterten und gingen ihrerseits mit 27:26 durch Dener Jaanimaa in Front. Eine Minute vor dem dem Ende der Partie glich Tilman Pröhl aus. Marian Orlowski war es dann, der für die Gastgeber das 28:27 erzielte.

Sören Kress zeigt eine starke Vorstellung, scheitert jedoch mit seinem letzten Wurf. (Foto: nb-photography)

Es waren noch 30 Sekunden auf der Uhr, als Pfannenschmidt seine Mannschaft ein letztes Mal versammelte und sie für den letzten Spielzug einstellte. Es wurde der siebte Feldspieler gebracht, doch diese Überzahl konnte nicht genutzt werden. Zwei Sekunden vor Ablauf der Zeit beförderte Sören Kress den Ball auf das Lübbecker Gehäuse, doch der eingewechselte Peter Tatai parierte den Wurf. Allerdings pfiffen die Schiedsrichter Julian Fedtke und Niels Wienrich nochmal Freiwurf für den VfL. Valentin Schmidt übernahm Verantwortung, scheiterte jedoch an Tatai.

„Ich denke ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Die Mannschaft hat eine tolle Reaktion auf das Elbflorenz-Spiel gezeigt. Kaufen können wir uns davon aber nichts“, haderte Pfannenschmidt, der jedoch das Positive aus dem Spiel ziehen will: „Wir haben gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können. Das nächste Spiel gehen wir genauso an und wollen dann einen Heimsieg feiern.“

VfL Eintracht Hagen: Mahncke (50. – 60. / 1 Parade), Dresrüsse (1. – 50. / 7 Paraden davon 1 Siebenmeter); Schmidt (4/3), Kress, Gaubatz, Mestrum, Pröhl (je 4), Tubic, Bornemann, Stefan (je 2), Dell (1),Toromanovic, Brand, Renninger, Waldhof, König (n.e.)

Sag was dazu! Kommentar hinterlassen....

*

Wir danken unseren Sponsoren