Spielbericht: VfL Eintracht Hagen – HC Elbflorenz 2006 28:30 (14:16)

„Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt und wollten mit einem Sieg in das neue Jahr starten“, erklärte VfL-Cheftrainer Niels Pfannenschmidt nach der ärgerlichen 28:30 (14:16)-Heimniederlage gegen den HC Elbflorenz Dresden.

Von Beginn an erspielten sich die Gäste leichte Vorteile, gingen über 3:2 (4. Minute) und 5:3 (7.) in der 15. Minute erstmals mit drei Treffern in Front. „Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen, standen zu passiv in der Abwehr und sind nicht in den Gegenstoß gekommen“, berichtete Pfannenschmidt, dessen Mannschaft die Partie in der Folge offen hielt. So ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause.

Auch der zweite Durchgang verlief zunächst ausgeglichen und die Pfannenschmidt-Sieben bot einen leidenschaftlichen Kampf. „Dann hatten wir jedoch eine Schwächephase in der sich Elbflorenz absetzen konnte“, beschrieb Pfannenschmidt die Phase zwischen der 45. Und 54. Minute, in der die Dresdener von 22:21 auf 27:21 davonzogen.

Sören Kress zeigt mit sechs Treffern eine ordentliche Partie, kann seiner Mannschaft aber auch nicht zum Sieg verhelfen.(Foto: Nicolas Becker)

In der Folge bewiesen die Grüngelben aber Moral und kämpften sich bis auf 28:29 durch einen Gegenstoß von Spielmacher Sören Kress wieder heran. Bei jedoch nur noch gut 30 Sekunden Spielzeit war die Hoffnung auf zumindest einen Punkt gering. Zehn Sekunden vor den Schlusspfiff war es dann HC-Akteur Tim-Philip Jurgeleit, der mit dem 30. Gästetreffer für die Entscheidung sorgte.

Erfolgreiches Comeback von Dell und Renninger

Trotz der Niederlage gab es allerdings auch Positives zu vermelden, denn Jonas Dell und Julian Renninger haben nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Besonders Renninger war es, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff Akzente setzen konnte. „Ich habe Julian schon nach zehn Minuten gebracht und er hat direkt für eine gute Aggressivität in der Abwehr gesorgt und war auch im Angriff immer wieder erfolgreich“, freute sich Pfannenschmidt, der zudem einen starken Andreas Bornemann im rechten Rückraum sah, doch auch seine sechs Treffer konnten die Niederlage nicht verhindern.

VfL Eintracht Hagen: Mahncke (5 Paraden, davon ein Siebenmeter), Dresrüsse (5 Paraden); Gaubatz (7/2), Kress, Bornemann (je 6), Renninger (4), Mestrum (2), Konitz, Brand, Waldhof (je 1), Stefan, Toromanovic, Dell.

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