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Spielbericht: VfL Eintracht Hagen – HSG Nordhorn-Lingen 27:36 (12:18)

Gegen ein Topteam der Liga, das zeigte, warum es weiterhin auf den Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga hoffen kann, zieht der VfL Eintracht Hagen vor 578 Zuschauern den Kürzeren. Mit 27:36 (12:18) verliert die Mannschaft um Trainer Niels Pfannenschmidt gegen die HSG Nordhorn Lingen. „Das war eine tolle Leistung von Nordhorn und mit das Beste, was ich bisher gesehen habe“, lobte der Ostwestfale den Gegner.

Zu Beginn der Partie schien alles auf einen harten Kampf bis zum Schluss hinaus zu laufen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Zentimeter. So blieb das Spiel bis zur 16. Minute und dem Tor von Tilman Pröhl zum 9:9 ausgeglichen. „Dann verwerfen wir drei Siebenmeter und vier Würfe frei vor dem Tor. Das hat Nordhorn konsequent genutzt und so steht es dann 12:18 zur Halbzeit“, schildert Pfannenschmidt den Spielverlauf der ersten Mannschaft. Sein Pendant auf Nordhorner Seite, Heiner Bültmann, freute sich zwar über die hohe Pausenführung, sah das Spiel jedoch nicht so deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt: „Ich fand der Unterschied war gar in der ersten Halbzeit gar nicht so da. Beide Mannschaften haben auf Augenhöhe agiert.“

Kaum ein Durckommen für Dragan Tubic und den VfL Eintracht Hagen in der zweiten Halbzeit gegen die HSG Nordhorn-Lingen (Foto: nbphotography)

Den Start in die zweite Halbzeit nutzte die HSG, angeführt von einem bärenstarken Bart Ravensbergen im Tor, um für die Vorentscheidung zu sorgen. So war es der an diesem Tag kaum zu stoppende Rückraumrechte Philipp Vorlicek, der in der 38. Spielminute erstmals eine Zehn-Tore-Führung für seine Farben heraus warf. „Was wir uns in der Halbzeitpause vorgenommen haben, hat überhaupt nicht funktioniert. So war das Spiel relativ früh entschieden. Das ist natürlich sehr deprimierend für uns und auch für die Zuschauer. Wir haben ja schon länger nicht mehr zu Hause gewonnen“, brachte Pfannenschmidt seine Enttäuschung zum Ausdruck.

Jan-Lars Gaubatz wird schmerzlich vermisst

In der kommenden Partie geht es für die Grün-Gelben dann zur DJK Rimparer Wölfe, die ebenfalls zu den Topteams der Liga gehört. „Wir werden uns jetzt gut auf Rimpar vorbereiten und eine konzentrierte Trainingswoche absolvieren und schauen, das wir dort wieder besser spielen“, blickt Pfannenschmidt auf die anstehende Begegnung. Dann ist hoffentlich auch wieder Jan-Lars Gaubatz mit dabei. Der spielstarke und torgefährliche Linkshänder laboriert momentan an einer Knieverletzung, die er sich im Auswärtsspiel beim TuS N-Lübbecke zugezogen hat. „Eine Prognose abzugeben ist schwierig. Gaubi ist sehr wichtig für unser Spiel. Ich hoffe, er ist in Rimpar wieder mit dabei. Wenn nicht, dann werden wir aber auch klar kommen.“

VfL Eintracht Hagen: Mahncke (/3 Paraden), Dresrüsse (/2 Paraden davon ein Siebenmeter); Brand, Kress (4/2), Dell (1), Tubic (3), Pröhl (2), Schmidt (7/4), Renninger (1), Waldhof (2), Bornemann, Mestrum (5), Stefan, Toromanovic (1), König (n.e.)

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