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Spielbericht: VfL Eintracht Hagen- HC Rhein Vikings 23:30 (10:17)

Jetzt ist es offiziell. Durch die eigene 23:30 (10:17)-Niederlage des VfL Eintracht Hagen gegen den Tabellenletzten HC Rhein Vikings und dem Sieg des HC Elbflorenz Dresden beim TV Großwallstadt ist der Abstieg in die 3. Liga nicht mehr abzuwenden.

Im Spiel gegen die Vikings war von Beginn an zu sehen dass die Eintracht stark verunsichert ist. Die Gäste hingegen konnten befreit aufspielen, gleichwohl sie nur mit acht Feldspielern antraten. Die Grüngelben produzierten in den Anfangsminuten etliche technische Fehler und kamen zudem nicht mit der Variante des siebten Feldspielers der Vikings klar. So ging die Mannschaft aus Düsseldorf und Neuss nach sechs Minuten mit 4:0 in Führung.

Niels Pfannenschmidt und Tobias Mahncke steht die Enttäuschung nach der herben Pleite gegen den HC Rhein Vikings ins Gesicht geschrieben. (Foto: nbphotography)

Erst in der neunten Spielminute war es Valentin Schmidt der per Siebenmeter – den ersten Strafwurf hatte der Rückraumspieler vergeben – den ersten Treffer für seine Farben erzielen konnte. Doch davon ließ sich die Mannschaft von Trainer Jörg Bohrmann nicht beeindrucken und spielte ihren Stiefel konsequent weiter. Und setzte sich somit Tor um Tor ab. Beim Stand von 8:15 war der erste Sieben-Tore-Rückstand des VfL erreicht. Zwar wechselte Trainer Niels Pfannenschmidt mehrfach das Personal und auch die taktische Ausrichtung, doch nichts wollte so recht fruchten.

Moldrup und Zwarg trumpfen groß auf

Dass die Eintracht zu keinem Zeitpunkt als Sieger in Frage kommen sollte, lag vor allem am bärenstarken Mikkel Moldrup im HC-Tor, der es am Ende auf starke 13 Paraden brachte. Ein weiterer wichtiger Faktor im Spiel der Gäste war der erst 19-jährige Daniel Zwarg, der im Rückraum nicht nur Torgefahr ausstrahlte, sondern auch immer wieder seine Nebenleute gekonnt in Szene setzte.

So war die Niederlage letztendlich nicht mehr zu verhindern, auch weil die HC-Akteure deutlich leidenschaftlicher auftraten, als es die Pfannenschmidt-Sieben tat. Der Gang in die Drittklassigkeit tut weh, allerdings sind sich die Verantwortlichen des VfL sicher, dass man das Beste aus dieser unschönen Situation machen und gestärkt zurückkommen wird.

VfL Eintracht Hagen: Mahncke (1. – 20. und 24. – 60./ Neun Paraden, davon ein Siebenmeter), Mossuto (20. – 24.); Schmidt (4/2), Pröhl (4), Gaubatz, Kress, Tubic (je 3), Dell (2), Brand, Waldhof, Mestrum (je 1), Bornemann, Toromanovic, Stefan, König (n.e.), Bergner (n.e.)

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