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Spielbericht: TUSEM Essen – VfL Eintracht Hagen 38:34 (17:13)

Der VfL Eintracht Hagen muss sich in einem temporeichen Spiel mit vielen Toren TUSEM Essen geschlagen geben und reist nach dem 34:38 (13:17) ohne Punkte nach Hause. „Mit einer normalen Abwehrleistung wäre hier mehr drin gewesen“, bedauert VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt und weist damit auf die 38 Gegentore hin.

Dass tatsächlich mehr drin gewesen wäre, zeigte das erste Drittel der Partie. Beide Mannschaften neutralisierten sich bis zur 24. Minute und ließen beim Zwischenergebnis von 11:11 keinen großen Abstand zu. Dann folgte die stärkste Phase der Essener, die bis zur Halbzeit auf 17:13 davonziehen konnten und für Pfannenschmidt den Grundstein für die Niederlage sorgten: „Es war der Knackpunkt im Spiel, wir haben in der Phase zu viele Fehler gemacht und zu einfache Tore kassiert.“

Torfestival in zweiter Halbzeit

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich ausgeglichen wie die ersten 20 Minuten der ersten Halbzeit. Die Eintracht ließ auch bei einem Fünf-Tore-Abstand sich nicht hängen und kämpfte sich immer wieder heran, ohne aber ausgleichen zu können. Beide Seiten erzielten sehenswerte Treffer, wobei die Abwehrreihen vernachlässigt wurden und der Essener Torhüter Bliss stärker und stärker wurde. „Die Moral war immer da, das Spiel zu drehen, aber die Kooperation innerhalb der Abwehr und mit den Torhütern stimmte nicht“, so der Ostwestfale. Nach 55 Minuten war das Spiel endgültig beim Zwischenstand von 35:30 entschieden, zu hoch war der Rückstand für den VfL. „Mund abputzen und sich aufs nächste Spiel konzentrieren“, lautete das Fazit von Sportdirektor Michael Stock nach der 38:34 Auswärtspleite.

Auch die acht Treffer von Sören Kress können die Niederlage in Essen nicht verhindern. (Foto: nb-photography)

Da ist es vielleicht vom Vorteil, dass das nächste Spiel direkt morgen folgt. Zu Gast in der heimischen Krollmann Arena wird der VfL Lübeck-Schwartau sein. Wir benötigen wieder jeden Zuschauer in der Halle. Kommt vorbei und unterstützt uns, die zwei Punkte in Hagen zu halten!

VfL Eintracht Hagen: Dresrüsse (5 Paraden), Mahncke (2 Paraden); Kress (8), Gaubatz (7), Schmidt (5/5), Tubic (4), Stefan, Pröhl (je 3), Toromanovic (2), Dell, Waldhof (je 1), Brand, Bornemann, Mestrum.

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