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Spielbericht: VfL Eintracht Hagen – VfL Lübeck Schwartau 24:28 (10:13)

Der VfL Eintracht Hagen rutscht nach der 24:28 (10:13)-Niederlage auf einen Abstiegsplatz. Die Mannschaft um Trainer Niels Pfannenschmidt bot dem Tabellenfünften zwar Paroli, kam jedoch für einen Sieg nicht infrage. „Der entscheidende Faktor im Spiel war Dennis Klockmann. Gegen ihn haben wir einfach zu viele Bälle verworfen“, befand der Ostwestfale. Am Ende der Partie kam der 210 cm große Torhüter auf 17 Paraden.

Immer wieder erspielten sich die Gastgeber gute Chancen, vergaben diese aber auch ständig. In der ersten Halbzeit gingen die Gäste aus dem Norden der Republik über 7:3 (10. Spielminute) mit 11:4 (22.) in Führung. Angeführt von Tim Stefan, der eine der besten Leistungen der Saison zeigte und Andreas Bornemann kämpften sich die Grün-Gelben jedoch zurück und konnten bis zur Halbzeit auf 10:13 verkürzen.

Tim Stefan zeigt mit neun Treffern eine starke Vorstellung.(Foto: nbphotography)

„Wir haben eigentlich gar nicht so schlecht gespielt, haben uns viele gute Chancen herausgespielt, haben diese dann aber nicht genutzt“, analysierte Pfannenschmidt nach der Partie und ergänzte: „Wenn wir diese Chancen nutzen, geht das Spiel vielleicht ganz anders aus.“

Guter Start aber bitteres Zeitstrafeverhältnis

Den zweiten Durchgang begannen die Hausherren dann gleich mit einem Treffer durch Tim Stefan, weshalb die Zuschauer in der Krollmann Arena gleich ein gutes Gefühl hatten. „Dann muss man auch beachten, dass wir ein Zeitstrafenverhältnis von 10:0 haben. Die eine oder andere Zeitstrafe hätte ich mir auch auf der anderen Seite gewünscht. So ist Lübeck aber der verdiente Sieger“, ärgerte sich Pfannenschmidt. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit spielten die Gäste die Zeit clever herunter, verließen sich auf die erfahrenen Akteure wie zum Beispiel Jan Schult oder Markus Hansen und traten die Heimreise mit zwei Punkten im Gepäck an, die die Eintracht liebend gern in Hagen behalten hätten.

VfL Eintracht Hagen: Mancke (1. – 41./ acht Paraden, davon ein Siebenmeter), Dresrüsse (41. – 60./ vier Paraden, davon zwei Siebenmeter); Stefan (9), Kress (4/4), Brand, Pröhl (je 3), Bornemann (2), Mestrum, Waldhof, Tubic (je 1), Toromanovic, Schmidt, Dell, Gaubatz, Bergner (n.e.)

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