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Stimmen zum Spiel gegen den TV Emsdetten

Bester Laune und mit einer Sieger-Pizza im Gepäck machte sich gestern der Tross des Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen aus dem Emsland auf die Reise zurück in die Heimat. Der Grund für die tolle Stimmung war nicht allein der 30:26-Erfolg beim TV Emsdetten, sondern vielmehr die Art und Weise, wie er erzielt worden war.

Eine ganz spezielle Partie erlebte Fannar Þór Friðgeirsson (28) – schließlich spielte er bereits in Emsdetten, traf in der Emshalle vor und nach dem Spiel auf viele alte Bekannte. „Für mich war dieser Sieg besonders schön, schließlich habe ich zum ersten Mal hier gespielt, seitdem ich den Verein 2012 verlassen habe“, sagte der isländische Internationale. Die Leistung seiner Mitspieler lobte der Mittelmann in höchsten Tönen: „Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung, mit einem überragenden Tobi Mahncke im Tor, ein ganz wichtiger Sieg nach dem schwachen Spiel in der Vorwoche gegen Coburg.“ Selbstkritisch zeigte er sich in Bezug auf seine eigene Leistung, trotz vieler lobender Worte, speziell für seine Defensivleistung: „Das geht noch besser.“

Ebenfalls sehr zufrieden zeigte sich Rückraum-Ass Dragan Tubic (30), obwohl der Linkshänder sich nicht so sehr in den Vordergrund spielte wie in den Vorwochen, aber dennoch ein wichtiger Mosaikstein im Gesamtpuzzle war. „Das war ganz, ganz wichtig nach dem schlechten Spiel gegen Wilhelmshaven und der noch schlechteren zweiten Halbzeit gegen Coburg. Das war eine schwere Situation für uns – und umso wichtiger, dass die Mannschaft heute gezeigt hat, dass sie Charakter hat. Wir haben die ganze Zeit gekämpft, die Abwehr war im Zusammenspiel mit Tobi Mahncke wirklich gut“, erklärte der Serbe, der die Vorstellung auch als gute Vorbereitung für das anstehende Heimspiel gegen die DJK Wölfe Rimpar wertete, in dem die kämpferischen Fähigkeiten der Grün-Gelben erneut gefordert sein werden. Abschließend ließ Tubic noch eine Kampfansage los: „Wenn wir so spielen wie heute, dann können wir gegen viele Mannschaften gewinnen.“

Einen echten Gala-Auftritt – abgesehen von einer „dummen Zeitstrafe“ (Co-Trainer Rainer Hantusch) – legte der pfeilschnelle Spielmacher Simon Ciupinski (26) hin. Trotz seiner beeindruckenden Vorstellung hatte der Rückraumspieler einzig Lob für sein Trainerteam sowie seine Mitspieler übrig: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem unser Matchplan voll aufgegangen ist. Das war eine kollektive Leistung, die uns den Sieg gebracht hat.“

Typisch nordisch bescheiden und anfangs auch wortkarg kam mit dem Hamburger Tobias Mahncke (30) der Spieler des Spiels daher. „Nach den Ergebnissen der Vorwochen war es für uns nicht einfach, in so ein Spiel hineinzufinden. Zum Glück sind wir die ganze Zeit drangeblieben, haben auch die heikle Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit überstanden, als wir mit drei Toren hinten lagen. Mit zunehmender Dauer ist das Spiel dann gekippt. Das lag auch daran, dass wir vorne so sicher waren. Läuft es vorne, dann ist es hinten auch einfacher, dann hat man einfach ein besseres Gefühl“, lobte der Torhüter, der 21 Paraden verzeichnete, darunter vier Siebenmeter, seine Mitspieler. Nach einigen Nachfragen äußerte er sich schließlich auch zu seiner eigenen Vorstellung: „Da die erste Halbzeit für mich ein Auf und Ab war, ich einige Großchancen vereitelt, aber auch Eier kassiert habe, war ein guter Start in die zweite Halbzeit extrem wichtig. Und dann ging es direkt gut los, ich habe gleich zwei, drei Bälle gehalten und habe wie die gesamte Mannschaft immer mehr Fahrt aufgenommen.“

In der 47. Minute kassierte Routinier Matthias Aschenbroich (34) für ein unglückliches Foul am Emsdettener Rechtsaußen Artjon Antonewitch die rote Karte – und zeigte sich diesbezüglich nach dem Schlusspfiff reuig: „Das war blöd, gerade in der Situation. Schließlich haben wir in dieser hitzigen Atmosphäre gerade geführt, waren dabei uns abzusetzen. Das war eine schlechte Entscheidung, das hat uns nicht weitergeholfen. Ich hätte da cleverer agieren und ihn laufen lassen müssen – auch wenn der Kontakt, der zugegeben da war, keineswegs aktiv war. Positiv für mich ist, dass die Jungs weiter so gekämpft und die Punkte geholt haben, dann ist die rote Karte nicht ganz so schlimm.“

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