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SV Henstedt-Ulzburg – VfL Eintracht Hagen 28:27 (14:13)

Eine ebenso empfindliche wie vermeidbare Niederlage kassierte Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen beim Gastspiel bei der SV Henstedt-Ulzburg. Doch die Mannschaft von Trainer Lars Hepp produzierte im Angriff zu viele leichte und Fehler und zeigte sich auch in der Hintermannschaft nicht sattelfest genug, um den zuvor punktgleichen Gegner in die Schranken zu verweisen oder wenigstens einen Zähler mitzunehmen. Da half auch die famose Leistung von Tobias Mahncke nicht, der in der Schlussphase allerdings von seinen Vorderleuten regelmäßig im Stich gelassen wurde.

Trotz der beschwerlichen Anreise waren es die Gäste, die zu Beginn aufmerksamer agierten und sich einen verdienten 6:4-Vorsprung erspielten (15.). Doch nach einer Auszeit drehten die Frogs auf, legten bis zum 8:6 vor, bevor der bärenstarke Dragan Tubic endlich wieder einen Treffer für seine Farben erzielte (21.). Doch die Frogs verteidigten ihren Vorsprung bis zum Gang in die Kabine wacker. Nach dem Pausentee agierten beide Seiten mit offenem Visier, so dass sich eine flotte, extrem kurzweilige Partie entwickelte, die den rund 700 Zuschauern Nerven abverlangte. Wieder waren es die Gäste, die deutlich besser in den Abschnitt starteten. Erneut war es Tubic, der seine Mannschaft beim 21:20 wieder in Front warf (51.). Die Führung hielt bis zum 25:24 (55.), wieder zeigte sich der Serbe treffsicher, diesmal in Unterzahl. Danach kam der SVHU allerdings wieder auf, begünstigt durch einige Aussetzer der Eintracht. Vier Sekunden vor dem Ende parierte Mahncke zwar einmal mehr – sein Verzweiflungspass auf die nach vorne geeilten Mitspieler beim Stande von 27:28 streifte allerdings die Hallendecke – und ließ die Hausherren jubeln, während die Hagener Mannschaft kollektiv in sich zusammensackte. Zu bewusst war der Hepp-Sieben, dass sie leichtfertig mögliche wichtige Punkte im Abstiegskampf verpasst hatte.

Eintracht: Mahncke (18/1 Paraden), Müller (bei einem Siebenmeter); Friðgeirsson (5), Tubic (7), Schneider (2), Rink, Renninger (2), Strohl (2), Aschenbroich (1), Reinarz (4/2), Kraus, Prokopec (3/2), von Boenigk (1),

SVHU: Rundt, Peveling; Bitterlich (8/4), Sasse, Rowedder, Kibat (1/1), Eggert (1),  Lauenroth (6), Völzke (6), Stefan (3), Lange, Schulze (2), Laursen (1), Demovic.

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