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Testspiel: TV Emsdetten – Eintracht Hagen 34-30

TV Emsdetten – Eintracht Hagen 34-30 (13-17)

Zum Ausklang ihres Trainingslagers testeten die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen bei ihrem Liga-Konkurrenten TV Emsdetten in der Ems-Halle. Trotz einer 30:34 (17:13)-Niederlage war Trainer Lars Hepp überaus angetan von der Leistung seiner Schützlinge.

„Wir hatten eine überragende Startphase, haben nach zwölf Minuten 8:3 geführt, unsere Kombinationen haben voll gefruchtet, das war schon stark“, berichtete Hepp kurz nach dem Schlusspfiff.

Mit zunehmender Spieldauer verloren die Grün-Gelben allerdings die Kontrolle, verteidigten ihren Vorsprung aber bis zur 50. Minute wacker. „Wir haben am Ende auch viel Pech gehabt“, analysierte Co-Trainer Hans-Peter Müller, der auf viele Pfostenwürfe der Gastgeber verwies, die von den Hagener Keepern abprallten, am Ende aber im Kasten der Gäste landeten.

In den letzten zehn Minuten der Partie erwischte es die Hagener dann doch noch. In der Abwehr ließen die Kräfte zusehends nach, was Zeitstrafen zur Folge hatte. „Wir haben in der Defensive nachgelassen, in Unterzahl waren wir dann deutlich anfälliger“, bekannte Hepp.

Beim 31:30 für die Hausherren hatte der VfL nochmals Ballbesitz, aber ein Ballverlust sollte einen möglichen Sieg aus der Hand gleiten lassen. „Es war gut, dass wir das erlebt haben, denn das war so, wie es in der entscheidenden Phase in einem Meisterschaftsspiel nicht laufen sollte“, erklärte Hepp, der nach einer eingehenden Aufarbeitung der Partie in der Kabine auf einen Lerneffekt seiner Schützlinge hofft.

Ein „sehr, sehr gutes Spiel“, so Hepp, zeigte Matthias Aschenbroich, der aber in der 45. Minute – einhergehend mit dem Hagener Niedergang – nach einem Foulspiel bei einem Parallelstoß mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. „Er ist da schon heftig auf den Kopf geknallt, hoffentlich bestätigt sich die Diagnose nicht“, analysierte Hepp, der aber abschließend nochmals äußerst positive Worte fand: „Das war wirklich ein guter Test. Wir waren einem sehr starken Gegner über 50 Minuten absolut ebenbürtig, das lässt uns hoffen.“

Eintracht: Mahnke (41-60.), Müller (1-20.), Ferne (21-40.); Reinarz (8/4) Friðgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

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