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Testspielsieg gegen Spenge / Kister für U21-WM nachnominiert

 

In der Eilper Otto-Densch-Halle kam die Eintracht vor etwa 100 Zuschauern zum 34:32 (16:16)-Sieg gegen Ligakonkurrent TuS Spenge. Mit einem großen Zettel voller Notizen und der Statistik macht sich Ulli Kriebel, seit diesem Sommer Trainer beim VfL Eintracht, auf den Weg in Richtung Kabine. Seine Spieler haben sich bereits kurz nach dem Spiel dort eingefunden, doch Kriebel nimmt sich die Zeit und zieht ein erstes Resümee nach dem Test gegen eingespielte Ostwestfalen. „Das war heute noch nicht alles so, wie wir uns das vorstellen, aber ich habe einige gute Ansätze gesehen”, sagt der 41-Jährige. Seine Mannschaft zeigte sich zwar individuell überlegen, offenbarte aber auch, dass es noch ein wenig Zeit braucht, bis alle Spieler zueinander gefunden haben. Vor allem im Umgang mit dem Spielgerät zeigten seine Schützlinge noch einige Probleme. „Wir machen 17 technische Fehler, das war ein wenig zu viel”, sagt Kriebel nach der Partie beim Kooperationspartner TS Selbecke: „Vielleicht waren die Beine auch ein wenig müde.” Immer wieder vertändelten die Hagener den Ball leichtfertig, immer wieder ließen sie aber auch ihre individuellen Fähigkeiten aufblitzen. Vor allem Daniel Mestrum zeigte sich von der Außenposition und im Gegenstoß schon wieder in starker Verfassung. Die Hagener lagen über fast die komplette Spielzeit in Front, richtig absetzen konnte sich der VfL allerdings nicht. Was neben den eigenen Fehlern aber auch an der Stärke des Gegners lag. Denn die Spenger, die bereits seit einigen Jahren in dieser Formation zusammen spielen, trugen ihre Angriffe wie gewohnt ruhig und sachlich vor, spielten oft so lange bis sie eine gute Abschlusssituation hatten. „Nein, diese Liga wird kein Zuckerschlecken”, bestätigte deshalb Kriebel den Eindruck, dass die Hagener gegen Spenge auf einen ebenfalls ambitionierten Drittligisten trafen. „Wir haben noch genug Zeit bis zum Saisonstart. Das Umschaltspiel hat mir aber heute bereits phasenweise gut gefallen”, sagt der Coach. Auch der Innenblock stand über einige Phasen schon recht ordentlich, dahinter waren Nils Dresrüsse und Tobias Mahncke gewohnt zuverlässige Rückhalte. Und auch die neuen Spieler wie Kim Voss-Fels zeigten bereits gute Ansätze. „Er darf aber ruhig noch ein wenig mutiger werden”, sagt sein Trainer über die Neuverpflichtung aus Soest. Kister fehlt im Trainingslager Ein anderer neuer war noch nicht dabei. Der Niederländer Jaap Beemsterboer fehlt wegen einer Adduktorenverletzung noch, er befindet sich derzeit im Aufbautraining. Wann er genau zur Mannschaft stoßen wird, kann Kriebel noch nicht fix terminieren.
Ein weiterer neuer Akteur zeigte hingegen bereits, wie wertvoll er für den VfL werden kann: Lukas Kister präsentierte auf Rückraum Mitte und im defensiven Innenblock seine Fähigkeiten, wird der Mannschaft in der kommenden Woche aber vorerst fehlen. Denn der 20-Jährige wurde von Martin Heuberger zur U21-WM in Spanien nachnominiert. „Es ist schade, dass er uns nun im Trainingslager fehlen wird, aber für ihn ist das eine großartige Sache und eine tolle Erfahrung”, freut sich Ulli Kriebel für seinen Schützling. Aufgrund seiner Nachnominierung wird der Junioren-Nationalspieler im Trainingslager am kommenden Wochenende fehlen. Dann will Kriebel mit seiner Mannschaft vor allem im spielerischen und taktischen Bereich arbeiten. Eine offensivere Deckungsformation soll noch einstudiert werden – und wenn die Spieler dann auch noch offensiv mehr zueinander fehlen, dürfte bald auch das Gold wieder etwas mehr glänzen.
(Bericht von der Westfalenpost)

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