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Überraschende Torwartrochade bei den Grün-Gelben

Nach Saisonabschluss und dem damit verbundenen Abstieg des VfL Eintracht Hagen in die 3. Liga West nach dem einjährigen Gastspiel in der 2. Bundesliga schien die Torwartsituation der Grün-Gelben weitestgehend geklärt. Der Vertrag von Tobias Mahncke, der das Gros der Spielzeit die klare Nummer eins bei Trainer Lars Hepp war, lief aus – und der Schlussmann kokettierte mit einem Wechsel nach zwei Spielzeiten in Hagen. Bereits vor dem finalen Saisonspiel gegen den TuS Ferndorf verabschiedete der VfL David Ferne, der bekanntlich zum zukünftigen Liga-Konkurrenten SG Ratingen wechselt. Somit stellte sich das Gespann für die anstehende Spielzeit mit Jürgen Müller und dem aus dem Perspektivkader beförderten Hendrik Halfmann von selbst auf. Diese Situation hat sich nun jedoch entscheidend geändert: Kurz nach dem Abstieg ging Müller auf die Verantwortlichen der Eintracht zu, bat aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines nominell bis zum 30. Juni 2017 laufenden Vertrages.

Bat nach dem letzten Saisonspiel gegen den TuS Ferndorf aus privaten Gründen um Vertragsauflösung und verlässt den VfL Eintracht Hagen bereits nach einem Jahr: Jürgen Müller. (Foto: Ludger Heitmann)

Bat nach dem letzten Saisonspiel gegen den TuS Ferndorf aus privaten Gründen um Vertragsauflösung und verlässt den VfL Eintracht Hagen bereits nach einem Jahr: Jürgen Müller. (Foto: Ludger Heitmann)

„Die Aufgabe in Hagen war sehr interessant, leider haben wir unser sportliches Ziel in dieser Saison nicht erreicht. Die Entscheidung war nicht einfach für mich – und ich drücke der Mannschaft und dem Verein in der kommenden Saison die Daumen, dass der Wiederaufstieg gelingt“, erklärte Müller. Der Bitte des Torhüters kam Sportdirektor Michael Stock schweren Herzens nach, unterstrich aber auch, dass der Verein die Beweggründe des Franken nachvollziehen konnte. Dieser Schritt fiel Stock indes etwas leichter, da sich Mahncke nach einigen Verhandlungen doch von einem Verbleib in Hagen überzeugen ließ.

Glücklich darüber in Hagen zu bleiben: Die neue und alte Nummer Eins Tobias Mahncke. (Foto: Ludger Heitmann)

Glücklich darüber in Hagen zu bleiben: Die neue und alte Nummer Eins Tobias Mahncke. (Foto: Ludger Heitmann)

„Ich freue mich sehr, dass es doch noch geklappt hat, denn ich fühle mich in Hagen ja bekanntlich sehr wohl. Außerdem haben wir nach der vergangenen Saison noch etwas gutzumachen“, resümierte der gebürtige Hamburger gewohnt nordisch trocken nach Vertragsunterzeichnung. Der neue Kontrakt gilt zunächst für eine weitere Saison. Somit Mahncke und Halfmann in der kommenden Spielzeit das Gespann. „Es ist toll, dass Hagen mir nach der Saison in der Oberliga das Potenzial für den Schritt in die 3. Liga zutraut – und fiebere der neuen Aufgabe mit dem höheren Trainingspensum entgegen. Dabei kommt es mir bestimmt auch zugute, dass ich die meisten Spieler bereits kenne. Es wird sicherlich eine spannende Saison, zu deren erfolgreichen Ausgang ich beitragen möchte“, betonte Halfmann freudestrahlend. Müller, den es zurück in seine süddeutsche Heimat zieht, hat indes noch keinen neuen Verein gefunden. Zunächst konzentriert er sich auf die Reha nach seinem Bruch des fünften Mittelfußknochens im linken Fuß, steht Angeboten aber offen gegenüber.

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