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VfL Eintracht feiert verdienten Sieg gegen Großwallstadt

30:25 gegen den TV Großwallstadt – die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen liegen jetzt vier Punkte vor der Abstiegszone.

Das war wichtig! Sechs Tage nach dem überraschenden 25:21-Erfolg bei der Heim-Macht VfL Lübeck-Schwartau haben die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen in eigener Halle nachgelegt. Nach zuletzt drei Pleiten in Serie in der Krollmann Arena setzten sich die Schützlinge von Trainer Niels Pfannenschmidt gegen den TV Großwallstadt mit 30:25 (11:11) durch. Damit konnten die Grüngelben, die als Tabellenelfter jetzt ein Vier-Punkte-Polster zur Abstiegszone haben, erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge gewinnen.

Vor 618 Zuschauern erwischte der VfL den besseren Start und ging durch zwei schnelle Tore von Bartosz Konitz mit 2:0 in Führung. Dann war erst einmal Großwallstadt dran. Nach dem 3:1 gelang dem Aufsteiger ein 5:0-Lauf zum 3:6. Bei der Eintracht stotterte wie anfangs beim 22:28 gegen TuSEM Essen in dieser Phase der Angriffsmotor. Würfe gingen daneben oder wurden eine Beute des guten TVG-Torwarts Jan Steffen Redwitz, technische Fehler luden die Unterfranken zu Tempogegenstößen ein. „Im 6:6 haben wir ja auch in der ersten Halbzeit schon gut gestanden“, fand Eintracht-Sportdirektor Michael Stock angesichts der nur elf Gegentreffer in den ersten 30 Minuten.

Es folgte die Aufholjagd nach einem 5:8-Rückstand. Mit Nils Dresrüsse als großem Rückhalt. Im Gegensatz zum Lübeck-Spiel, dem er in der Schlussphase seinen Stempel aufgedrückt hatte, spielte Hagens Nummer 12 diesmal durch und ließ nur bei zwei Siebenmetern Tobias Mahncke den Vortritt. Mit einer erneut ganz starken Leistung war der Ex-Nationalkeeper maßgeblich daran beteiligt, dass die Gastgeber kurz vor der Pause wieder in Führung gehen konnten (11:10).

Nach Wiederanpfiff gab es einen offenen Schlagabtausch, bei dem der VfL Eintracht meist vorlegte. Eine Zwei-Tore-Führung (23:21, 51.) hatte Seltenheitswert, vier Minuten vor Schluss war beim Stand von 25:24 immer noch alles offen. Als Daniel Mestrum, Dragan Tubic und Tim Stefan danach auf 28:24 erhöhten, machten sich die VfL-Fans zum Jubeln fertig.

Jubel beim VfL Eintracht Hagen – hier freut sich Kreisläufer Stanko Sabljic über den wichtigen 30:25-Erfolg gegen den TV Großwallstadt. (Foto: Michael Kleinrensing)

 

„Am Ende ist der Sieg vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber hinten raus war er verdient“, fasste Niels Pfannenschmidt das Geschehen zusammen. „Wenn wir auswärts etwas mitnehmen wollen, dann muss bei uns alles sitzen, das war heute nicht der Fall“, bilanzierte Florian Bauer. Der TVG-Trainer räumte auch ein, dass man den erneut ganz stark aufspielenden Jan-Lars Gaubatz nicht gut genug in den Griff bekommen habe. Aber am Ende war es ein Mannschaftserfolg, der den VfL Eintracht am kommenden Samstag relativ entspannt zum Westrivalen ASV Hamm fahren lässt.

VfL Eintracht: Dresrüsse, Mahncke (bei zwei 7m); Brand, Kress (2/1), Sabljic (2), Tubic (3), Pröhl (2), Konitz (3), Waldhof (2), Gaubatz (9), Bornemann (1), Mestrum (4), Stefan (2), Toromanovic.

TV Großwallstadt: Spatz (5/2), Engels (2), Blank (1), Urban (1), Stark (4), Winkler (3), Lars Spieß (5), Göpfert (4).

Quelle: WP/Rainer Hofeditz

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