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VfL Eintracht Hagen – Bergischer HC 20:29 (10:14)

Wie schon gegen den anderen Aufstiegsfavoriten HBW Balingen-Weilstetten zeigten die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen eine über weite Phasen ansehnliche Leistung – doch auch im Lokalduell mit dem Bergischen HC wurden sie nicht mit einem entsprechenden Ergebnis belohnt. „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, unterstrichen Cheftrainer Niels Pfannenschmidt, sein Co Pavel Prokopec sowie Kapitän Sebastian Schneider nach dem Schlusspfiff unisono. Aber der Reihe nach.

Pfannenschmidt zog die Reißleine

In den ersten Minuten kamen die Gastgeber nicht wie erhofft ins Spiel, bissen sich an der starken Defensive der Löwen mit einem guten Christopher Rudeck dahinter immer wieder die Zähne aus. „Wir hatten in dieser Phase aber auch nicht das nötige Quäntchen Glück, das hat meine Spieler dann spürbar verunsichert, wir sind nicht mehr genug in die Tiefe gegangen“, analysierte Pfannenschmidt mit Blick auf die Auftaktphase. Schnell setzten sich die Bergischen so auf 5:1 (9.) ab, ehe der VfL-Trainer mit einer Auszeit die Reißleine zog. Beim 11:4 für den BHC (21.) roch es gar nach einer echten „Klatsche“ ehe Pfannenschmidt seine Farben in seiner zweiten Auszeit nochmals neu ordnete. Die Folge: Der in der 18. Minute eingewechselte Tobias Mahncke setzte hinter einer defensiv ausgerichteten 6:0-Abwehr etliche Akzente, die Defensive erarbeitete sich darüber hinaus einige weitere Bälle – und plötzlich war richtig Feuer in der Begegnung. Bis auf 10:14 verkürzten die Hagener zur Halbzeit, kurz nach dem Seitenwechsel stand es gar 12:14 und die Halle kochte.

Hohe Qualität macht sich bemerkbar

Im Anschluss folgte die vorentscheidende Phase, in der sich die höhere Qualität des mit acht aktuellen A-Nationalspielern angetretenen Favoriten bemerkbar machte. Während sich beim VfL mit nachlassenden Kräften vermeidbare Fehler einschlichen, wechselten die Gäste weiter munter durch, legten in der Defensive wieder gehörig zu – und kamen so zu vielen einfachen Treffern per Gegenstoß. Mit Blick auf das Dienstag anstehende Auswärtsspiel beim VfL Lübeck-Schwartau wechselte auch Pfannenschmidt am Ende ordentlich durch, am Spielausgang änderte es indes nichts mehr.

Grün-Gelbe bangen um Gaubatz

Beim Gastspiel beim VfL Lübeck-Schwartau am kommenden Dienstag (19.30 Uhr, Hansehalle) steht weiter ein Fragezeichen hinter Jannis Fauteck, der gegen den BHC erneut mit seiner Wadenverletzung pausierte. Zudem bangen die Grün-Gelben um Linkshänder Jan-Lars Gaubatz. Bei einem normalen Zweikampf griff sich der bis dato beste Torschütze des VfL direkt an sein rechtes Knie. Sollten sich die ersten Befürchtungen bestätigen, so droht im eine längere Pause.

VfL: Mahncke (8/3 Paraden), Jerkovic (1 Parade); Lindner, Kress, Tubic (2), Pröhl (1), Schneider (3), Renninger (2), Konitz (4), König (n.e.), Saborowski, Waldhof (4), Gaubatz (2), Mestrum (1), von Boenigk (1).

BHC: Rudeck (6 Paraden), Rutschmann (7 Paraden); Bettin (4/3), Darj, Petrovsky (2), Dell (n.e.), Gunnarsson (8/3), Nippes, Majdzinski (1), Kotrc (3), Artmann (3), Babak, Szücs (1), Gutbrod (2), Arnesson (3), Criciotoiu (2).

Siebenmeter: 0/0 – 10/7 (Mahncke hält gegen Gunarsson 2x und Bettin).

Zeitstrafen: 8 – 2 Minuten (Waldhof 2x, Tubic, von Boenigk – Gutbrod).

Schiedsrichter: Oliver Dauben und David Rohmer.

Zuschauer: 1250 in der Arena am Ischeland.

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