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VfL Eintracht Hagen – GSV Eintracht Baunatal 38:24 (19:11)

Einen überzeugenden Start-Ziel-Sieg landete Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen vor 400 zahlenden Zuschauern gegen den hoch gehandelten GSV Eintracht Baunatal. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine extrem konzentrierte Mannschaftsleistung, die sich speziell in den ersten 15 Minuten in einer herausragenden Defensivvorstellung bemerkbar machte – hinter der die beiden Torleute Tobias Mahncke und Hendrik Halfmann über sich hinauswuchsen. Dies war eine echte Befreiuung für die Mannen um Pavel Prokopec – wie der Kapitän nach dem Schlusspfiff unterstrich: „Wir hatten nach dem Korschenbroich-Spiel einiges gutzumachen, das ist uns gelungen – und das waren wir unseren Fans einfach schuldig.“

Gleich zu Beginn machten die Grün-Gelben mit ihrer massierten Abwehr deutlich, dass sie nicht gewillt waren, eine ähnlich offene Partie wie im Hinspiel zu erleben. Kaum ein Angreifer der Baunataler schaffte es eine Lücke zu generieren. „Wir sind im Vergleich zur Vorwoche besser gestartet, haben ihnen keine guten Wurfmöglichkeiten gegeben – und uns so einen deutlichen Vorsprung herausgearbeitet“, freute sich der starke Mittelmann Jannis Fauteck. Auch im zweiten Abschnitt kam kein Sand ins VfL-Getriebe – im Gegenteil, Schritt für Schritt setzten sich die Mannen von Trainer Lars Hepp weiter ab. „Wir haben es geschafft, in der zweiten Halbzeit souverän weiterzuspielen, hatten so sogar in den letzten zehn Minuten die Möglichkeit, einige Dinge auszuprobieren. Ein rundum gutes Spiel für uns“, so Fauteck, der auch persönlich zufrieden war, nicht nur wegen seiner Torausbeute: „meine neue Position in der Abwehr kommt mir zugute, auch vorne hat es heute gepasst.“

Ähnlich bewertete Linkshänder Jan von Boenigk die Leistung: „Wenn wir so gut ins Spiel kommen, dann ist es einfacher für uns, dann laufen viele Dinge von selbst und wir haben eine gewisse Leichtigkeit im Spiel – anders als in Korschenbroich.“ Dazu freute sich der jüngste Hagener Spieler darüber, wie gut die Hintermannschaft auch gegen die sieben Feldspieler agierte, die Gäste Trainer Mirko Jaissle über weit mehr als 30 Minuten ins Rennen schickte: „Gegen den siebten Feldspieler haben wir eher gewonnen, haben jeden Wurf ins leere Tor gewonnen. Wenn das klappt, dann können wir natürlich auch Kräfte sparen – und für den Gegner ist es demoralisierend.“

Einen kurzen Schockmoment mussten die Hausherren in der 40. Minuten verdauen, als Rechtsaußen Pavle Karacic bei einer Abwehraktion nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler mit einem lauten Schmerzensschrei zu Boden ging. Sofort eilten Physiotherapeutin Sarah Meier und Mannschaftsarzt Ralf Wünnemann herbei – und Letztgenannter konnte eine halbe Stunde nach dem Spiel bereits leicht Entwarnung geben. „Es sieht so aus, als handele es sich lediglich um eine Prellung, der Bandapparat scheint in Ordnung zu sein“, erläuterte der Mediziner, der aber alle etwaigen weiteren Schäden am Montag bei einem MRT untersuchen wird.

„Die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung, allerdings bin ich auch etwas enttäuscht, da wir viel zu viele Chancen liegen gelassen und technische Fehler produziert haben“, resümierte Gäste-Trainer Mirko Jaissle auf der Pressekonferenz, ehe er Hepp zu dem Erfolg gratulierte und dem VfL viel Erfolg für die verbleibenden Partien wünschte. Sein Gegenüber Hepp fand indes ein Haar in der Suppe: „Es war sicherlich ein erster kleiner Schritt. Allerdings haben beim Gegner einige wichtige Akteure gefehlt – und wir müssen so ein Spiel auch über 60 Minuten zu Ende spielen, und nicht nach 50 Minuten den berühmten Gang herunterschalten. Ab Montag geht es dann weiter, schließlich haben wir alle ein großes Ziel vor Augen“, erklärte Hepp.

VfL: Mahncke (1.-40., 12/3 Paraden), Halfmann (41.-60., 9 Paraden); Lindner (4), Karacic (3), Tubic (3), Schneider (2), Fauteck (7), Rink (1), Weißbach (2), Renninger (4), Reinarz (6/6), Ciupinski, Prokopec (2/1), von Boenigk (4).

GSV: Horn (5/1 Paraden), Paar (4 Paraden); Willrich (2), Hujer (2), Plümacher (3), Schade (4/1), Vogel (n.e.), Schütz, Räbinger (5), Geßner (1), Gabriel (4/1), Drönner (1).

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