#wirsindeintracht

post_content )) ): ?>
Copyright Bild(er): post_content; ?>

VfL Eintracht Hagen U19 – Israel U19 25:30 (7:13)

Die 250 Zuschauer in der Sporthalle Mittelstadt waren sich am vergangenen Sonntag einig: Das war ein Handball-Abend, wie ihn Hagen nicht alle Tage erlebt. Zu Gast an der Volme war die israelische Junioren-Nationalmannschaft, die sich in einem kurzfristig anberaumten Testspiel mit 30:25 (13:7) gegen die A-Jugend des VfL Eintracht Hagen durchsetzte.

Drei Tage zuvor hatte Eintracht-Jugendkoordinator Axel Meyrich einen Anruf aus der Zentrale des Deutschen Handball-Bundes (DHB) in Dortmund erhalten. Inhalt der dringenden Anfrage: Kann die Eintracht als Testspiel-Gegner einspringen, nachdem gleich zwei A-Jugend-Bundesligisten aus dem Rheinland und Hessen kurzfristig die fest eingeplanten Termine abgesagt hatten?

„Wir haben eine Stunde telefoniert, dann war klar: Wir machen das“, beschloss Meyrich in Abstimmung mit Jugendleiter Mathias Schmidt und dem 2. Vorsitzenden der Eintracht, Ralf Wilke, die Gelegenheit, internationales Flair an den Bergischen Ring zu holen, nicht verstreichen zu lassen. „In diesem Zusammenhang ein Riesen-Dankeschön an das Kioskteam von Bärbel Keim und Detlef Schiffke, unsere Zeitnehmer Peter Weber und Carsten Müller, das Sprecherteam um Manfred Freitag, die Kassierer Monika Müller und Werner Kleine sowie Bernd Krugmann für die nächtliche Säuberung der Halle“, dankte Mathias Schmidt im Nachgang des Spiels der großen Eintracht-Familie für die spontane Hilfe am Sonntag.

Die Hauptdarsteller des Sonntagabends in der Sporthalle Mittelstadt: die israelische Junioren-Nationalmannschaft und die A-Jugend des VfL Eintracht Hagen zusammen mit den sehr gut leitenden Unparteiischen. (Foto: Svenja Hoppe)

Die Hauptdarsteller des Sonntagabends in der Sporthalle Mittelstadt: die israelische Junioren-Nationalmannschaft und die A-Jugend des VfL Eintracht Hagen zusammen mit den sehr gut leitenden Unparteiischen. (Foto: Svenja Hoppe)

Bereits um kurz nach 16 Uhr fuhr der Bus der Israelischen Nationalmannschaft an der Halle Mittelstadt vor. Neben der Mannschaft war eine große Delegation – auch mit vielen Eltern der Spieler – an Bord. Hintergrund: Die U19 Israels ist Kernstück des „Projektes 2024“. In acht Jahren soll exakt die Mannschaft, die am Sonntag in Hagen zu Gast war, die israelischen Farben bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles, Budapest oder Paris (die Entscheidung über den Austragungsort wird im September 2017 bekanntgegeben) vertreten. Aus diesem Grund tourt Israels U19 seit September und noch bis März nächsten Jahres durch Deutschland und absolviert etliche Testspiele gegen A-Jugend-Bundesligisten und zum Abschluss gegen die Deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft. Das Team, das von Damir Eklic trainiert wird, ist in dieser Zeit in Gummersbach untergebracht und trainiert in der Regel zweimal täglich.

„Körperlich sehr weit und individuell sehr gut ausgebildet“, beschreibt Axel Meyrich die Israelis, die nach Nationalhymne, Eintracht-Lied und herzlicher Begrüßung von Eintracht-Präsident Detlef Spruth schnell mit 8:2 in Führung lagen, weil die Eintracht – verstärkt durch die letztjährigen A-Jugendlichen Alexander Koshold, Lukas Meier und Ole Vesper – einen Riesenrespekt vor den Gästen hatten. Doch dann nahmen die Gastgeber Tempo auf, hielten den Rückstand zur Pause konstant (7:13) und hatten beim 22:22 (44.) gar wieder ausgeglichen. „Am Ende macht Israel drei, vier Fehler weniger, aber das ist normal“, so Meyrich nach dem Abpfiff, „unsere Jungs haben sich in einer sehr intensiven Partie vor toller Kulisse hervorragend verkauft.“

Und so fiel auch die Bilanz von Eintracht-Jugendleiter Mathias Schmidt durchweg positiv aus. „Wir haben überragende Resonanz aus der israelischen Delegation erhalten“, so Schmidt, „die Stimmung am Abend und das gesamte Umfeld waren einfach super.“

VfL: Krause (1.-20.), Müller (20.-40.), Gutschlag (40.-60.) – Koshold (3/2), Küppers (2), Grewel, Roskosch (6), Meier (2), Stracke (1/1), Fähmel (3), Vesper (4), Queckenstedt (3), Lösewitz, Hölzemann (1)

Israel: Cnani (1.-30./1), Izhalk (31.-60.) – Natsia, Mushenko, Turiski (2), Ben Ziman (5), Obermann (3), Gurman (1), Cohen (4), Bodenheimer (4/1), Dayan (1), Reich (3), Peer (5), Croitoru (1)

Zeitstrafen: Eintracht 4, Israel 1

Siebenmeter: Eintracht 7/3, Israel 4/1

Zuschauer: 250

Spielfilm: 1:0, 1;6, 3:9, 6:12, 7:13 (HZ), 9:15, 13:15, 19:20, 22:22, 24:26, 25:30 (Ende)

Sag was dazu! Kommentar hinterlassen....

*

Wir danken unseren Sponsoren