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VfL Eintracht Hagen II – OSC Dortmund 24:30 (12:13)

Dritte Niederlage in Serie

Viel vorgenommen hatte sich die Reserve des VfL Eintracht Hagen in der Verbandsliga im Lokalduell mit dem OSC Dortmund – heraus kam aber die dritte Niederlage in Folge. „Es war enttäuschend, vor allem in der Höhe total unnötig“, bilanzierte ein spürbar geknickter Trainer Rainer Hantusch nach der Partie.

Dabei sah es bis zur 20. Minute nicht ansatzweise nach einer Niederlage aus. Im Gegenteil: „Wir haben sehr gut angefangen, hatten uns bestens auf die offensive Deckungsvariante des OSC vorbereitet“, analysierte Hantusch, dessen Farben bis auf 10:7 davonzogen (20.). „Bis dahin war alles okay, wir hätten sogar höher führen können“, erklärte Hantusch. Doch dann verletzte sich der bis dahin bestens aufgelegte Tim Knutzen am Fuß – und es kam ein Bruch ins Spiel der Grün-Gelben. „Das war bitter, er war echt gut drauf“, bedauerte der Übungsleiter.

Pausen-Rückstand vorentscheidend

Was folgte schmeckte Hantusch dann umso weniger: Etliche technische Fehler und Unkonzentriertheiten sorgten dafür, dass der VfL die hart erkämpfte Führung schnell wieder hergab – und gar mit einem Rückstand in die Pause ging. „Das ist richtig ärgerlich, wir hätten auch gut mit fünf Toren führen können“, ärgerte sich Hantusch.

Danach haben wir nicht mehr viel hinbekommen.

Anfang des zweiten Abschnitts schien es kurz, als könne sich die Eintracht wieder fangen. Zwei schnelle Tore brachten die erneute Führung mit sich, doch erneut war es der Ausfall eines Rückraumspielers, der wieder Sand ins Getriebe streute. Diesmal war es aber keine Verletzung, sondern eine direkte Rote Karte für den gerade erst eingewechselten Ole Vesper, den die Unparteiischen nach einem vermeintlichen Schlag gegen den Hals seines Gegenspielers unter die Dusche schickten. „Damit haben mir zwei wichtige Rückraumstützen gefehlt, danach haben wir nicht mehr viel hinbekommen“, resümierte Hantusch.

Routinier Marius Kraus brachte seine Farben Mitte des zweiten Abschnitts noch einmal auf einen Treffer heran – mehr war für die Reserve im Lokalduell aber nicht mehr drin. (Foto: Ludger Heitmann).

Beim 18:19 (42.) von Marius Kraus verkürzten die Gastgeber noch einmal auf einen Treffer, näher sollten sie ab dem 19:21 aber nicht mehr herankommen. „Wir reagieren am Ende nur noch, kassieren zu viele einfache Tore“, resümierte Hantusch, der die Arbeit von Abwehrchef Julian Pallasch positiv hervorhob. Ganz und gar nicht zufrieden war er hingegen mit der Führung seiner Offensive: „Da fehlte einiges, etwa Dinge wie die richtigen Spielzüge ansagen und sie auch konsequent zu spielen, oder einfache Freiwürfe herauszuholen.“

VfL II: Walter, Leppak; Roskosch (1), Pallasch (1), Koshold (3), Knutzen (2), Vesper, Hoppe (1), Prokopec (5/4), König (3), Kraus (4), Hölzemann (1), Queckenstedt, Mazur (3).

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