#wirsindeintracht

VfL Eintracht Hagen – DJK Rimpar Wölfe 23:22 (14:9)

Eine Begegnung, die alles zu bieten hatte was das Handballherz begehrt, bekamen die Zuschauer in der Arena am Ischeland beim letzten Heimspiel des VfL Eintracht Hagen in der Saison 2017/18 in der 2. Bundesliga gegen die DJK Rimpar Wölfe zu sehen. Die Grün-Gelben setzten sich am Ende, einmal mehr dank eines überragenden Tobias Mahncke, gegen die Wölfe durch. Mit dem Erfolg schob sich der VfL auf den elften Tabellenplatz vor.

Durchschlagskraft fehlt zu Beginn

Zu Beginn sah es gar nicht nach einem Erfolg der Gastgeber aus, die in der Defensive ihre liebe Not mit den quirligen Gästen hatten, dazu in der Offensive die nötige Durchschlagskraft vermissen ließen. Beim 7:9 (21.) von Julian Sauer war die Eintracht mit dem Rückstand noch gut bedient, kämpfte sich aber in die Partie und glich beim 9:9 von Dominik Waldhof aus (23.).

 

Einmal mehr der Fels in der Brandung: Hagens Matchwinner Tobias Mahncke. Der Torhüter hielt mehr als 50 Prozent der Bälle, die auf seinen Kasten kamen. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Dennoch war Cheftrainer Niels Pfannenschmidt nicht zufrieden und ordnete seine Farben in einem Timeout neu. Die Worte des Ostwestfalen schienen zu fruchten, bis zum Pausenpfiff spielten nur noch die Hagener, setzten sich bis auf 14:9 ab. Auch nach dem Seitenwechsel bekamen die Wölfe den VfL nicht in den Griff, wie im Rausch setzten sich die Hausherren beim 21:14 von Daniel Mestrum (46.) auf sieben Treffer ab.

Brustmann bringt die Wölfe zurück ins Spiel

Wer nun dachte, die sprichwörtliche Messe sei gelesen, sollte sich indes getäuscht sehen. Einige unnötige Ballverluste der Eintracht und ein nun das Tor vernagelnder Max Brustmann, der Mahncke kaum nachstand, brachten die DJK zurück ins Spiel. Es entwickelte sich ein echter Krimi, mit dem glücklicheren, aber dennoch verdienten Ende für die Hagener. Nur ein Pfostentreffer von Patrick Schmidt in letzter Sekunde verhinderte im Übrigen das erste Remis der Eintracht in dieser Spielzeit.

Das war eine herausragende Leistung.

„Es war ein Spiel mit zwei überragenden Torhütern. Die Niederlage geht in Ordnung, da unsere Phasen vor und nach der Halbzeit zu schwach waren, auch wenn ich stolz bin, dass meine Jungs sich noch einmal zurückgekämpft haben“, analysierte DJK-Trainer Matthias Obinger. Für Pfannenschmidt war es „ein verdienter Sieg“ – und natürlich ließ er es sich nicht nehmen, Matchwinner Mahncke ausdrücklich zu loben: „Das war eine herausragende Leistung.“

VfL:Mahncke (1.-60., 25/2 Paraden), Jerkovic (n.e.); Lindner, Kress (4), Pröhl, Schneider (3), Fauteck (1), König (n.e.), Saborowski (2), Waldhof (2), Bornemann (1), Mestrum (7/1), von Boenigk (3).

DJK:Brustmann (1.-60., 24/1 Paraden), Wieser (n.e.); Kraus (1), Schmitt (1), Schömig, Böhm (2), Karle (n.e.), Schmidt (7/1), Kaufmann (3), Meyer (1), Bauer (2), Brielmeier, Herth (2/1), Sauer (3).

Siebenmeter:3/1 – 4/2 (Mestrum scheitert an Brustmann und wirft über das Tor – Herth scheitert zwei Mal an Mahnke).

Zeitstrafen:0 – 4 (Meyer, Bauer).

Schiedsrichter:Katharina Heinz und Sonja Lehnhardt.

Zuschauer:352 in der Arena am Ischeland.

 

Sag was dazu! Kommentar hinterlassen....

*

Wir danken unseren Sponsoren