Niederlage gerät in den Hintergrund

 

Kreisläufer Tilman Pröhl hat sich gegen GWD Minden eine Handverletzung zugezogen. (Foto:Schweppe)

 

Der VfL Eintracht Hagen verliert sein Testspiel gegen den Bundesligisten TSV GWD Minden vor 350 Zuschauern in der Sparkassen Arena in Porta Westfalica mit 26:31 (14:20). Die Niederlage gerät allerdings in den Hintergrund. Grund dafür sind die Verletzungen von Tilman Pröhl und Tim Stefan. Pröhl riss sich in der ersten Halbzeit einen Finger an der Wurfhand auf, hatte jedoch Glück im Unglück, wie Trainer Niels Pfannenschmidt erklärt: „Tilman hatte einen Finger ausgekugelt, wodurch an dieser Stelle die Haut aufgeplatzt ist. Allerdings ist nichts gebrochen und Bänder sind auch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.“ Hier wird von einer Ausfallzeit von ungefähr zwei Wochen ausgegangen.

MRT bei Tim Stefan steht noch aus

Ob es eine Ausfallzeit geben wird und wenn ja, wie lange sie ausfallen wird, ist bei Zugang Tim Stefan noch nicht klar. Der Rückraumspieler ist beim Sprungwurfversuch auf dem Fuß eines Gegners aufgekommen und hat sich das Knie verdreht. „Tim hat morgen einen MRT-Termin, da müssen wir noch abwarten, wie schwer seine Verletzung ist“, schildert Pfannenschmidt das weite Vorgehen bei Stefan.

Angesichts dieser Verletzung war der VfL-Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, wie er verrät: „Das war eine gute Mannschaftsleistung. Ich habe viel Moral und Willen gesehen. Nach den Verletzungen von Tilman und Tim war zwar ein kleiner Bruch im Spiel, das ist aber vielleicht auch menschlich und normal.“ Bereits vor der Partie musste Pfannenschmidt auf Damian Toromanovic verzichten, da sich dieser mit Magen-Darm-Problemen herumschlägt.

Brand und Dell überzeugen

Einen positiven Eindruck machten einmal mehr die Zugänge Jonas Dell und Tim Brand. Dell überzeugte als bester Torschütze und war zudem nach dem Ausfall von Pröhl ein wichtiger Faktor im Defensivverbund. „Jonas hat dann zusammen mit Dominik Waldhof den Innenblock gebildet und hat seine Sache gut gemacht“, fand Pfannenschmidt ein Lob für den neuen Kreisläufer. Gegen seinen Ex-Verein zeigte auch Tim Brand, dass er trotz seines jungen Alters schon jetzt ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft ist. Auf der Rückraummitte leitete er die Partie gut, überzeugte jedoch auch mit einer starken Wurfquote. Brand gelangen vier Treffer bei fünf Würfen.

In der nächsten Woche stehen insgesamt drei Testspiele an. Zunächst geht es am Mittwoch in Wetter gegen den Zweitliga-Aufsteiger TuS Ferndorf, ehe der BDO-Cup, den man zusammen mit dem Drittligisten und Kooperationspartner TuS Volmetal ausrichtet, am Wochenende ansteht.

VfL: Dell (7), Konitz (4), Mestrum (4), Brand (4), Gaubatz (3), Tubic (1), Stefan (1), König (1), Schneider (1).

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