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VfL Eintracht Hagen – ThSV Eisenach 29:28 (12:11)

Es ist geglückt: Dank eines deutlichen Erfolges des Bergischen HC gegen die HSG Konstanz und einem gleichzeitigen Sieg gegen den ThSV Eisenach sicherten sich die Handballer des VfL Eintracht Hagen am 33. Spieltag endgültig den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. „Das ist etwas ganz Besonderes, ein großes Kompliment an meine Mannschaft“, resümierte ein sichtlich ergriffener Cheftrainer Niels Pfannenschmidt nach dem Schlusspfiff.

Höhere Pausenführung verpasst

In den ersten Sekunden war den Gastgebern anzumerken, dass sie bis in die Haarspitzen motiviert waren, gleich den ersten Matchball zum Liga-Verbleib zu verwandeln. Bis zum 4:2 (6.) von Daniel Mestrum spielten nur die Grün-Gelben. Doch dann kam ein kurzer Bruch ins Spiel der Gastgeber, der drei Treffer der Gäste zur Folge hatte. Kapitän Sebastian Schneider und Co. fanden jedoch schnell wieder in die Spur und mussten sich am Ende ärgern, dass sie zum Pausentee nur mit einem Treffer führten.

 

Überragende Vorstellung: Obwohl Bartosz Konitz angeschlagen in die Partie ging, war der Halblinke von der Eisenacher Abwehrreihe nie zu bremsen, spielte phasenweise wie aufgezogen.. (Foto: Marcel Schweppe)

 

In die zweite Halbzeit starteten die Grün-Gelben erneut wie die Feuerwehr, schienen so schnell wie möglich die Vorentscheidung herbeiführen zu wollen. Triebfeder bei diesem Unterfangen war der angeschlagene Bartosz Konitz, der nach dem Seitenwechsel den guten Schneider ersetzte. Beim 19:15 (39.) von Tilman Pröhl – auf Anspiel von Konitz – hatte sich die Eintracht erstmals auf vier Treffer abgesetzt.

Trotz hoher Führung entwickelt sich ein Krimi

Wer nun glaubte, dass der VfL bis zur Schlusssirene marschieren sollte, sah sich indes getäuscht. Es entwickelte sich ein echter Krimi – was auch damit zusammenhing, dass die Pfannenschmidt-Sieben nach einer Manndeckung gegen Bartosz Konitz all zu oft nicht die richtigen Mittel fand, um zum Erfolg zu kommen.

Die letzten Sekunden hatten es dann in sich: Nach dem 28:27 von Pröhl (58.) fiel 2:25 Minuten kein Treffer, ehe Eisenach elf Sekunden vor dem Ende zum 28:28-Ausgleich kam. Doch ein Schnitzer in der Defensive beim schnellen Gegenangriff der Hagener ließ Jan von Boenigk frei zum erfolgreichen Torwurf kommen – der einen wahren Jubelsturm freisetzte.

Wir haben eine eingeschworene Mannschaft.

„Wir sind mit 0:14 Punkten gestartet, haben seitdem eine herausragende Punktausbeute verzeichnet. Wir haben eine eingeschworene Mannschaft, die auch nach dem schlechten Start richtig gut trainiert und an ihre Stärken geglaubt hat. Das war sicherlich einer der Schlüssel für unseren Erfolg“, analysierte Pfannenschmidt.

Kühr geht hart mit seinen Farben ins Gericht

Sein Gegenüber Arne Kühr ging indes hart mit seinen Farben ins Gericht. „Wir sind im Prinzip das ganze Spiel nur hinterher gerannt. Und wenn man sich dann zu kurz vor Schluss den Ausgleich erarbeitet, diesen Erfolg dann aber mit einer dämlichen Abwehraktion wieder einreißt, dann hat man es auch nicht verdient, hier einen oder zwei Punkte mitzunehmen“, resümierte Kühr.

VfL:Mahncke, Jerkovic; Lindner (n.e.), Kress (3/1), Tubic (5), Pröhl (2), Schneider (2), Fauteck, Konitz (3), Saborowski (1), Bergner (n.e.), Waldhof (3), Bornemann (n.e.), Mestrum (6/1), von Boenigk (4).

ThSV:Gorobtschuk, Redwitz; Iffert (n.e.), Küstner (n.e.), Wöhler (5), Meoki-Etxebeste, Luther (n.e.), Gerlich (5/1), Miljak (2), Schliedermann (6), Hansen (1), Streckhardt (n.e.), Popa (n.e.), Niemeyer (1), Weyrauch (6), Saul (2).

1 Antwort

  1. Volker Vaupel

    …und wieder so eine „Magic Night“ in unserer Arena… HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum superfrüh realisierten Klassenerhalt!!!
    Das Spiel gegen Eisenach bot (wieder mal!) alles, was unsere Mannschaft im Laufe dieser Saison immer besser verinnerlichte und immer stärker gemacht hat:
    Bedingungsloser Einsatz von der ersten bis zur letzten Sekunde, offensiver, torreicher Tempohandball mit vielen variantenreichen, gut einstudierten und (fast) nie zufällig wirkenden Spielzügen, taktische Variabilität, Aufstehen nach Rückschlägen bzw. nach kurzen Schwächeperioden durch starken Zusammenhalt und gegenseitige positive Motivation unter den Spielern und von draußen (Bank, Tribüne, Maskottchen, Hallensprecher..), der unbedingte Wille zum Sieg, ein Quäntchen Glück… und durch all das letztlich ein verdientes „Happy End“ vor uns und mit uns begeisterten Fans… einfach SAUSTARK!!!
    BITTE WEITER SO… auch noch in den letzten Spielen der laufenden Saison (ein positives Punktekonto (!) nach dem letzten Spieltag ist ja tatsächlich noch drin… wäre doch evtl. noch ein motivierendes sportliches Ziel und ein richtig schönes „Sahnehäubchen“ obendrauf…) – und erst recht in der neuen Saison, in der wir uns hoffentlich von Anfang an weiter weg von den Abstiegsplätzen bewegen… Ich freu mich drauf, werde auch weiter wie in den letzten 30 Jahren aus Wetter-Wengern zum Ischeland pilgern und sage dem super Trainerteam, unseren tollen Spielern und dem emsigen Betreuerstab (inklusive Maskottchen FALK, Hallensprechern, Ärzten und Physios, Busfahrern und, und, und…) nochmal ein ganz großes DANKESCHÖN für diese GEILE und unvergessliche Saison (die ja, wie gesagt, noch nicht zu Ende ist… viel Erfolg für die letzten fünf Partien!)

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