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Viele gute Ansätze

Der VfL Eintracht Hagen hat sich beim Erstliga-Aufsteiger Bergischer HC mehr als ordentlich verkauft. Zwar verlor die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt mit 33:39 (18:19), doch dieser war mit dem Auftritt seiner Schützlinge keineswegs unzufrieden, wie er direkt nach dem Spiel berichtete: „Das war ein gutes Spiel, in dem wir mitgehalten und uns gut präsentiert haben.“ Ohne die angeschlagenen Sören Kress und Bartosz Konitz, die während des Spiels verschiedene Übungen absolvierten, war der VfL schnell in der Partie und stellte den BHC vor Probleme. Gerade im Angriffsspiel zeigte die Pfannenschmidt-Sieben, dass sie mit dem Erstligisten durchaus mithalten kann. So stand nach den ersten zehn Minuten der Partie eine 4:3-Eintracht-Führung auf der Anzeigetafel der Solinger Klingenhalle. Doch anschließend entwickelte sich ein besonders temporeiches Spiel, denn beide Mannschaften konnten sich etliche Chancen per Gegenstoß kreieren. So blieb die Eintracht bis zur Halbzeit auf Augenhöhe und es ging lediglich mit einem Tor Rückstand in die Kabinen.

Viel Kampf beim VfL

„In der zweiten Halbzeit hatten wir einen 0:5-Lauf gegen uns, aber die Jungs haben sich nicht aufgegeben“, sieht Pfannenschmidt eine gute Moral seiner Mannschaft. Angeführt von einem starken Tim Stefan, der am Ende auf acht Treffer kam, kämpfte die Eintracht um jedes Tor. „Tim Stefan hat ein wirklich gutes Spiel abgeliefert“, freute sich Pfannenschmidt, der jedoch auch für den zweiten Tim im VfL-Dress ein Lob übrig hatte: „Dadurch das Sören und Bartosz ausgefallen sind, hat Tim Brand viele Spielanteile auf der Rückraummitte bekommen und das Spiel gut geleitet.“ Zwar konnten sich die Hagener im weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr in Schlagdistanz bringen, doch Pfannenschmidt sieht seine Mannschaft generell auf einem guten Weg. „Die Jungs hauen sich rein und wir sind für die jetzige Phase der Vorbereitung schon sehr weit. Wir sind auf jeden Fall weiter als im letzten Jahr zum gleichen Zeitpunkt“, zieht Pfannenschmidt ein positives Fazit, bevor es am morgigen Montag ins Trainingslager geht.

Niels Dresrüsse (rechts) und der VfL sind auf einem guten Weg. (Foto: Julian Renninger)

Trainingslager in Herdecke

Im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften tritt der VfL keine lange Reise an, sondern bleibt in heimischen Gefilden. Residieren werden Mannschaft, Trainer und Betreuer im Zweibrücker Hof in Herdecke. „Mir gefällt es dort sehr gut. Wir haben viele Möglichkeiten an der Ruhr zu trainieren und der Weg zum Training nach Hagen ist auch nicht wirklich weit“, herrscht schon jetzt eine gewisse Vorfreude bei Niels Pfannenschmidt. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine ausführliche Berichterstattung aus dem Trainingslager geben.

VfL: Stefan (8), Bornemann (6), Mestrum (6), Gaubatz (3), Brand (2), Pröhl (2), König (1), Schneider (1), Toromanovic (1), Tubic (1), Waldhof (1), Dresrüsse (1).

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