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Vorschau, 1. Spieltag: VfL Eintracht Hagen – SG BBM Bietigheim

Obwohl Lars Hepp mit dem Heimspiel seines VfL Eintracht Hagen gegen Erstliga-Absteiger SG BBM Bietigheim sein Debüt als Trainer in der 2. Bundesliga feiert, ist eine andere Premiere viel wichtiger für ihn. Rechtzeitig zum Meisterschaftsstart kann er erstmals in dieser Saison vermelden, dass alle Spieler einsatzfähig sind. „Genau zum richtigen Zeitpunkt“, freut sich Hepp. Auch der zuletzt angeschlagene Torhüter Jürgen Müller „ist voll im grünen Bereich“, so der Trainer. Wie weit hingegen Kreisläufer Julian Renninger nach seiner Diskusverletzung ist, bleibt abzuwarten, der Spieler selbst ist aber zuversichtlich. Trotz des vollen Kaders der Grün-Gelben sind die Rollen zum Auftakt klar verteilt, schließlich trifft ein verspäteter Aufsteiger auf einen Absteiger aus der stärksten Liga der Welt. „Es handelt sich um einen ausgeglichen besetzten Gegner. Angefangen von den starken Außen über den technisch versierten Rückraum bis hin zu einem sehr starken Torwart-Duo“, analysiert Hepp. Besonders hervorzuheben sind im Rückraum der österreichische Nationalspieler Dominik Schmid sowie der umsichtige Spielgestalter Timo Salzer, der bei der HSG Wetzlar bereits Erstliga-Erfahrung sammelte. Auch das Torwart-Duo Stanislaw Gorobtschuk und Mihailo Radovanovic gehört zur Creme der Liga. „Diese Mannschaft hat sicherlich die Qualität oben mitzuspielen. Daher wird es für uns entscheidend sein, ob wir das Oranienburger oder Magdeburger Gesicht zeigen“, berichtet Hepp mit Verweis auf die durchwachsene Darbietung gegen den OHC und die tolle Vorstellung gegen den SCM. Der Trainer ist sich aber sicher, dass seine Schützlinge gewappnet sind: „Die Mannschaft hat gesehen, wozu sie jetzt schon in der Lage ist. Es gilt, dies noch zu festigen – und trotz der offiziell beendeten Vorbereitung wird es noch einige Wochen dauern, bis sich die letzten Mechanismen eingeschliffen haben.“ Von entscheidender Bedeutung wird nach Einschätzung von Hepp auch der Zuspruch der Hagener Handballfans sein: „Wir hoffen auf eine ähnlich tolle Unterstützung wie sie am Sonntag gegen Magdeburg zu spüren war, denn wir brauchen den achten Mann, wenn uns eine Überraschung gelingen soll.“ Mit von der Partie ist wieder das neue Maskottchen der Grün-Gelben, das bereits am Pokalwochenende sein Debüt feierte, aber noch keinen Namen hatte. Dies ist nun anders, die Fans des VfL haben bei Facebook eine Woche lang unter vier Alternativen abgestimmt und sich mit knappem Vorsprung für Falk entschieden.

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