Vorschau: DJK Wölfe Rimpar – VfL Eintracht Hagen (Samstag, 19.30 Uhr, S. Oliver Arena)

Eine hohe Auswärtshürde erwartet die Handballer des VfL Eintracht Hagen morgen in der 2. Bundesliga, wenn sie bei der DJK Wölfe Rimpar antreten. Zwar haben die Unterfranken in dieser Spielzeit bereits acht Zähler in der heimischen S. Oliver Arena in Würzburg liegen lassen, doch leben sie oft von „der aufgeheizten Stimmung, die die Mannschaft immer wieder nach vorne peitscht“, so Hagens Trainer Niels Pfannenschmidt.

Voller Selbstvertrauen reisen Kapitän Sebastian Schneider (beim Wurf) und Co. zum Gastspiel bei der DJK Wölfe Rimpar. In Würzburg wollen die Grün-Gelben ihre beeindruckende Serie ausbauen. (Foto: Michael Kleinrensing)

Wechselhafter Kontrahent

In der Vorsaison verspielten die Gastgeber am letzten Spieltag den Sprung in die Beletage des deutschen Handballs. In dieser Spielzeit hingegen sind die Wölfe noch nicht so recht ins Rollen gekommen, eindrucksvollen Siegen gegen favorisierte Gegner, wie am 16. Spieltag gegen den HSC 2000 Coburg folgten überraschende Niederlagen wie in der Vorwoche beim TuSEM Essen. Abgesehen von der Konstanz bringt Rimpar indes vieles mit, was eine Spitzenmannschaft ausmacht. „Sie sind unfassbar eingespielt, sind seit vielen Jahren zusammen. Der Ball läuft sehr gut in ihren Reihen, hinzu kommt ein ausgeprägtes Kleingruppenspiel. Das ist schon sehr beeindruckend“, analysiert Pfannenschmidt, für den es gilt, die richtige Einstellung der Defensive zu finden. „Das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer und die vielen Aktionen nah am Mann sind schwer zu verteidigen, das wird kniffelig, wir müssen die Räume gut verschieben“, erklärt der Ostwestfale. Zudem gilt es die „sehr aggressive 6:0-Abwehr“ zu knacken, hinter der mit Max Brustmann ein Meister seines Fachs das Tor hütet.

Wir können mit breiter Brust nach Rimpar fahren.

Doch Pfannenschmidt strahlt Zuversicht aus – und seine Mannschaft gab ihm zuletzt allen Grund dazu. „Wir können mit breiter Brust nach Rimpar fahren, haben aus den vergangenen fünf Spielen 8:2 Punkte geholt, zuletzt drei Siege in Serie eingefahren. Dabei haben wir gezeigt, was wir können“, betont der 43-Jährige.

Personell ist bei den Grün-Gelben alles wie gehabt, Pfannenschmidt bieten sich somit Option, die kniffelige Aufgabe zu lösen.

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