Vorschau: EHV Aue – VfL Eintracht Hagen (Samstag 17 Uhr, Erzgebirgshalle)

Der 28. Spieltag in der 2. Handball-Bundesliga hat den nächsten Abstiegskrimi zu bieten. Der VfL Eintracht Hagen reist ins Erzgebirge und tritt beim EHV Aue an, um die zwei Punkte in die Heimat zu holen. ,,Wir wollen an die Leistung gegen Coburg anknüpfen, dort fehlten uns lediglich Nuancen zum Punktgewinn,” so der Eintracht-Trainer Niels Pfannenschmidt.

Hinspiel abhaken

Das Hinspiel dürften die Grün-Gelben in keiner guten Erinnerung haben, man verlor vor heimischer Kulisse mit acht Toren Differenz. Viele einfache Fehler und eine starke Auer Defensive waren damals die Gründe, warum das Ergebnis am Ende so hoch ausfiel. Doch die Pfannenschmidt-Sieben möchte sich anders präsentieren und hat in der Trainingswoche hart dafür gearbeitet: ,,Wir haben das Tempospiel der Auer nicht gut verteidigt bekommen, unsere zu schnelle Abschlüsse haben es ihnen damals leicht gemacht.” Vorallem wird es wichtig sein, die Wirkungskreise vom gegnerischen Spielmacher Eric Meinhardt so klein wie möglich zu halten. Er steht aktuell mit 175 Toren und sehr starken 79 Assists auf Platz eins in der Liga, was direkte Torbeteiligungen betrifft.

EHV Aue mit positiver Heimbilanz

Dass die Gastgeber noch im Abstiegskampf stecken, liegt nicht an der bisherigen Heimbilanz. 15 der aktuellen 23 Punkte konnten sie in der Erzgebirgshalle holen, das macht in der Heimtabelle einen gesicherten zehnten Platz. Generell liest sich die Bilanz, nur ein Punkt aus den letzten fünf Partien, eindeutiger als es wirklich war. Sowohl gegen Lübeck-Schwartau, als auch gegen die Favoriten TuSEM Essen und HSC 2000 Coburg unterlagen die Erzgebirger nur mit einem Tor Unterschied.

Bild aus dem Hinspiel. Das Team will sich die zwei Punkte im Rückspiel wiederholen. (Foto: nbphotography.de)

 

Die Bedeutung des Spiels ist allen bewusst

,,Wir wollen unser Spiel finden und der Partie den Stempel aufdrücken, eine kompakt stabile Abwehr stellen und mit viel Risiko in die Offensive”, gibt der Ostwestfale vor und ergänzt ,,dann können wir auch in Aue punkten, was extrem wichtig für uns wäre.” Personell spürt man immer noch die Nachwirkungen der Krankheitsserie aus den letzten Wochen. Dennoch hat der Trainer die Hoffnung, dass alle bis auf die Langzeitverletzten einsatzbereit sind.

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