Vorschau: TuS Ferndorf – VfL Eintracht Hagen (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Stählerwiese)

In der vergangenen Saison ist der TuS Ferndorf nur so durch die 3. Liga West marschiert und hat kein Spiel verloren. Diesen tollen Lauf setzt der Gegner des VfL Eintracht Hagen auch in der 2. Handball-Bundesliga fort. Am kommenden Samstag tritt die Mannschaft um Trainer Niels Pfannenschmidt um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stählerwiese. „Da erwartet uns eine heiße Atmosphäre und tolle Stimmung“, weiß der Ostwestfale.

Mit 25:11-Punkten stehen die Siegerländer aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und glänzen vor allem in der Defensive um Abwehrchef Branimir Koloper. Zudem steht mit Lucas Puhl ein starker Rückhalt im Tor, der im bisherigen Saisonverlauf 119 Paraden zum Erfolg des TuS beigesteuert hat. „Ferndorf lebt von einer starken Abwehr mit einem guten Lucas Puhl im Tor. Daraus gehen sie unheimlich gut in den Gegenstoß“, gibt Pfannenschmidt eine Einschätzung zum Gegner ab.

Zerbe, Barwitzki und Faulenbach beste TuS.Torjäger

Von dieser guten Defensive profitieren vor allem die beiden schnellen Außenspieler Lukas Zerbe (89/42 Tore) und Moritz Barwitzki (60/22) über das schnelle Umschaltspiel. Im aufgebauten Angriff ist Jonas Faulenbach (85) Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Mannschaft um Trainer Michael Lerscht. „Wir werden im eigenen Angriff sehr konzentriert spielen und so die Gegenstöße von Ferndorf unterbinden. Das ist ähnlich wie gegen HBW Balingen-Weilstetten“, zieht der VfL-Cheftrainer einen Vergleich zum vergangenen Spiel.

Am Samstag will der VfL Eintracht Hagen über den Derbysieg gegen den TuS Ferndorf jubeln. (Nicolas Becker)

Für die Eintracht geht es in Kreuztal vor allem darum, die gute Leistung aus dem Spiel gegen Balingen zu wiederholen, in der hitzigen Derby-Stimmung einen kühlen Kopf zu bewahren und mit einem Sieg wieder mehr Abstand zu den Abstiegsrängen herzustellen. Zudem könnte der VfL Eintracht Hagen die erste Mannschaft sein, die in dieser Saison in der Sporthalle Stählerwiese gewinnen kann.

Personell ist die Lage weiterhin unverändert. Die Rekonvaleszenten Julian Renninger und Jonas stehen noch nicht für einen Einsatz zur Verfügung. Alle anderen Spieler sind fit und voller Vorfreude auf das Derby. „Wir freuen uns alle riesig auf das Derby. So kurz vor Weihnachten ist das eine tolle Sache. Die Jungs brennen auf dieses Spiel“, verrät Pfannenschmidt.

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