Vorschau: HBW Balingen-Weilstetten – VfL Eintracht Hagen (Mittwoch, 20.15 Uhr, Sparkassen-Arena)

Grün-Gelbe erwartet eine hohe Hürde

Eine hohe Hürde erwartet Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Europameisterschafts-Pause. Zum Pflichtspielstart reist die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt morgen zu Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten.

Wir wollen Balingen vor eine Aufgabe stellen.

„Es ist ein bisschen, wie nach der Sommer-Vorbereitung. Man weiß noch nicht genau, wo man steht. Aber wir hatten einen guten Abschluss der Winter-Vorbereitung, gehen daher mit einem guten Gefühl in das Spiel. Die Jungs haben gut trainiert und wir wollen Balingen schon vor eine Aufgabe stellen“, betont Pfannenschmidt. Sein Co-Trainer Pavel Prokopec ergänzt: „Gegen Emsdetten haben wir im letzten Test ein richtig gutes Spiel gezeigt. Das war wichtig zum Ende der Vorbereitung. Jetzt sind wir wieder frisch und gehen voller Elan in die Begegnung.“

Stark besetzter Kader

Die „Gallier von der Alb“ galten vor der Serie für viele Experten neben Liga-Primus Bergischer HC als Top-Kandidat auf die direkte Rückkehr in die Beletage des deutschen Handballs. Doch gegen Ende der Hinserie schwächelte Balingen, sammelte bereits 13 Minuspunkte – so dass morgen der Neunte den Fünfzehnten der Tabelle empfängt. Pfannenschmidt warnt aber davor, sich vom Jahresende 2017 zu falschen Schlussfolgerungen verleiten zu lassen. „Es ist richtig schwer in Balingen zu gewinnen, uns erwartet ein richtig starker Gegner. Sie werden zeigen wollen, dass es besser geht, als in der Hinserie.“

Der Erstliga-Absteiger ist nach Einschätzung des Ostwestfalen „in der Breite unheimlich stark besetzt, auf jeder Position doppelt gut aufgestellt.“ In den letzten drei Heimspielen sammelte Balingen trotz einer stets prall gefüllten Halle mit lautstarker Kulisse nur einen Zähler – und verlor zum Abschluss des Spieljahres 2017 beim TuSEM Essen. „Das zeigt, dass es ein Gebilde ist, das auch noch zusammenwächst. Genau wie bei uns ist das ein Prozess“, erklärt Pfannenschmidt, der im Nachgang aber direkt auf die guten Ergebnisse der Balinger in der Wintervorbereitung verwies.

Thomann bester Balinger Schütze

Im Hinspiel unterlagen die Grün-Gelben am Ende trotz einer 14:13-Pausen-Führung mit 24:32. Aus dem qualitativ hochwertigen Kollektiv der „Gallier“ sticht Gregor Thomann hervor, der mit 92 Toren Platz 17 in der Torschützenliste einnimmt. Bester Hagener ist hier Bartosz Konitz mit 76 Toren (Platz 30).

Rechtsaußen Paul Saborowski muss mit Rückenproblemen nach wie vor passen. (Foto: Michael Kleinrensing)

Beim Personal muss Pfannenschmidt auf Rechtaußen Paul Saborowski (Rückenverletzung) verzichten. Die übrigen Akteure sind fit und an Bord.

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