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Vorschau: HC Elbflorenz 2006 – VfL Eintracht Hagen (Samstag, 19.30 Uhr BallsportArena Dresden)

Nach dem verdienten Sieg zum Start in die Saison in die 2. Bundesliga wollen die Handballer des VfL Eintracht am zweiten Spieltag nachlegen. Am Samstag trifft die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt in der BallsportArena Dresden auf den HC Elbflorenz 2006. Im Vorjahr unterlagen die Grün-Gelben im Hinspiel in Sachsen 26:30, revanchierten sich indes im Rückspiel mit einem souveränen 26:23-Sieg.

Wir fahren selbstbewusst nach Dresden.

„Der Auftaktsieg hat bei uns den Druck etwas herausgenommen. Wir fahren selbstbewusst nach Dresden“, erklärt Pfannenschmidt. Insgesamt sieht der Ostwestfale die beiden Konkurrenten „auf Augenhöhe, das wird ein 50:50-Spiel“. Dank der Unterstützung von Hauptsponsor Udo Krollmann macht sich der VfL-Tross bereits morgen auf den Weg in die Landeshauptstadt, um sich bestmöglich vorbereiten zu können. „Es ist eine tolle Unterstützung, die uns die Krollmann Gruppe, speziell Udo Krollmann, hiermit zukommen lässt. Wir haben somit beste Bedingungen, um das schwere Auswärtsspiel in Dresden unter perfekten Umständen durchzuführen“, unterstreicht Sportdirektor Michael Stock.

HCE ist defensiv taktisch sehr versiert

Da der HCE zum Auftakt beim Gastspiel beim HSC 2000 Coburg eine Niederlage einfuhr, erwartet Pfannenschmidt, dass mehr Druck auf den Gastgebern lastet. Bei der 23:30-Niederlage tat sich die rechte Seite mit Rückraumspieler Gabor Pulay und Außen Nils Gugisch hervor. Beide erzielten vier Treffer. Generell charakterisiert der 44-Jährige den Gegner als „eingespieltes Team, das verschiedene Abwehrsysteme spielt“. So wechselt Elbflorenz etwa situativ von einer 6:0- auf eine 1:5-Variante.

„Sie sind eher eine Abwehrmannschaft, agieren defensiv sehr hart, sind gut im Zweikampf und spielen sehr diszipliniert. Das wird – auch taktisch – eine ganz andere Aufgabe als gegen Dessau“, analysiert Pfannenschmidt, der daher die Bedeutung der intensiven Vorbereitung auf den Kontrahenten hervorhebt.

 

Zugang Tim Stefan steht vor seinem Pflichtspieldebüt. (Foto: Michael Kleinrensing)

 

Personell hat sich die Situation bei der Eintracht verbessert: Rückraumspieler Bartosz Konitz ist wieder voll genesen, zudem rückt die Premiere von Tim Stefan näher. „Er steigt immer mehr ins Training ein. Wir überprüfen nun zum Ende der Woche nochmals seinen Stand. Ich bin aber guter Dinge, dass wir ihn für Kurzeinsätze bringen können“, resümiert der Cheftrainer. Einzig Daniel Mestrum bereitet Sorgen – der Torjäger verpasste erkrankt Einheiten zu Wochenbeginn. „Ich gehe davon aus, dass er am Samstag fit ist“, berichtet Pfannenschmidt.

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