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Vorschau: HSG Handball Lemgo II – VfL Eintracht Hagen (Sonntag, 17 Uhr)

Eine Reise in die Vergangenheit steht für Niels Pfannenschmidt, Trainer des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen, am 26. Spieltag an, wenn die Grün-Gelben zur HSG Handball Lemgo II reisen. Bei den Ostwestfalen war Pfannenschmidt zunächst für die Reserve und die Jugend zuständig, ehe er zum Cheftrainer in der stärksten Liga der Welt aufstieg. „Ich freue mich einfach, dass wir nach Lemgo fahren, auf viele nette Leute, die ich wiedertreffen darf“, berichtet Pfannenschmidt. Ebenfalls in Lemgo aktiv, wenn auch als Spieler, war Hagens Halbrechter Jan von Boenigk. Im Hinspiel setzte sich der VfL deutlich mit 34:21 durch.

Hagens Neuzugang Jan König in Aktion – er dürfte auch gegen seinen neuen Verein auflaufen. (Foto: Privat)

Trotz der vielen „Erinnerungen an alte Zeiten“ und des hohen Hinspiel-Erfolges wird der 43-Jährige aber nicht müde, mahnend den Zeigefinger zu heben. „Der Vorteil, den wir in einigen vorigen Spielen aufgrund unserer Physis und der höheren Zahl an Trainingseinheiten hatten, ist in dieser Partie nicht vorhanden“, betont Pfannenschmidt. In der Vorwoche hatte die Lemgoer Reserve Spitzenreiter Neusser HV am Rande einer Niederlage. Für den Hagener Übungsleiter keine Überraschung: „Das Ergebnis gegen Neuss bestätigt meine Einschätzung, dass da eine knifflige Aufgabe auf uns zukommt.“ Speziell der Wechsel im Tor von Mark van den Beucken, der im Hinspiel noch glücklos agierte, nun aber ordentliche Leistungen in der ersten Mannschaft zeigt, zu Jonas Maier macht sich deutlich bemerkbar. Weitere Leistungsträger sind Frej Gustav Rydergard, von 2009-14 für den TSV Hannover-Burgdorf am Ball, und der Halbrechte Philip Vorlicek, den, so Pfannenschmidt, „die halbe zweite Liga jagt. Aber auch die beiden Außenspieler stehen im Erstliga-Aufgebot und trainieren dort regelmäßig mit.“ Während die Hagener Fans voraussichtlich einen ersten Blick auf Jan König werfen können fällt mit Dominik Waldhof ein weiterer „Neuer“ der Eintracht voraussichtlich aus.

Den Schlüssel zu zwei weiteren Zählern sieht Pfannenschmidt ganz klar im Erfolgsrezept der Vorwochen. „Wir müssen da anknüpfen, wo wir zuletzt aufgehört haben. Das bedeutet, dass wir das Tempospiel hochhalten und eine gute Abwehr gegen den starken Rückraum stellen müssen. Wir haben jetzt ein gewisses Niveau erreicht und brauchen uns vor niemandem zu verstecken – was auch der gute Test gegen den BHC bestätigt hat. Allerdings müssen wir mit voller Überzeugung und Konzentration an die Aufgabe herangehen“, erläutert der Trainer.

Neben Milan Weißbach droht auch Thomas Rink (Foto) mit einer Blessur auszufallen. Somit wäre Julian Renninger der einzige verbliebene Kreisläufer. (Foto: Marcel Schweppe)

Eng könnte es personell auf der Kreisläuferposition werden, da der Einsatz von Milan Weißbach und Thomas Rink aufgrund von Blessuren fraglich ist. Julian Renninger wäre dann allein auf der Position.

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