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Vorschau: ThSV Eisenach – VfL Eintracht Hagen (Samstag, 19.30 Uhr, Werner-Aßmann-Halle)

Mit der Partie gegen Eintracht Hildesheim begann für die Handballer des VfL Eintracht Hagen eine Serie von vier aufeinanderfolgenden Vier-Punkte-Spielen. Die kommenden Gegner, ThSV Eisenach, HG Saarlouis und HSG Konstanz befinden sich auf den beiden Plätzen hinter (ThSV, HSG, beide 4:22 Punkte) respektive vor den Grün-Gelben (HGS, 7:19 Zähler). Daher ist es für die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt umso wichtiger, dem erfolgreichen Start gegen Hildesheim (Pfannenschmidt: „Das Spiel kam für uns zum richtigen Zeitpunkt.“) und dem damit verbundenen Sprung auf Rang 17 (6:20 Punkte) weitere Zähler folgen zu lassen, um endlich die Abstiegsränge zu verlassen. Aktuell trennt den VfL ein um drei Tore schlechteres Torverhältnis vom rettenden Tabellenplatz 16.

Co-Trainer Pavel Prokopec lernte als Spieler des ThSV Eisenach (2008-10) seine heutige Ehefrau Nikola kennen. (Foto: Michael Kleinrensing)

Sowohl für die Gäste als auch für die Hausherren geht es im Endspurt der Hinrunde also bereits um viel. Dieser Situation ist sich auch Pfannenschmidt bewusst: „In Eisenach herrscht momentan ein Riesen-Druck, da ist Dampf unter dem Kessel. Aber auch wir haben Druck, wie in jedem Spiel. Es ist irgendwie eine besondere Situation, Eisenach will unbedingt zuhause Punkten, wir wollen auswärts gewinnen, den Abstand zum ThSV und den Teams dahinter vergrößern. Eine Serie wird in jedem Fall reißen.“

Verheißungsvollem Start folgte die Ernüchterung

Mit einem 24:20-Erfolg beim EHV Aue feierte der ThSV Eisenach einen verheißungsvollen Start in die neue Spielzeit. Danach lief bei den Thüringern, mit einer ganz anderen Zielsetzung als Klassenerhalt in die Saison gestartet, nicht mehr viel zusammen. Nur ein weiterer Sieg sprang für die Mannschaft von Trainer Christoph Jauernik heraus, beim HC Rhein Vikings siegte der ThSV 32:27. Ansonsten stehen etliche knappe Niederlagen in der Bilanz: Gleich drei Partien gingen mit einem Tor verloren, und auch gegen die Spitzenmannschaften der HSG Nordhorn Lingen, SG BBM Bietigheim (beide Spiele mit drei Toren verloren) und Spitzenreiter Bergischer HC (minus vier Treffer) war der Erstliga-Absteiger aus der Saison 2015/16 nicht chancenlos. So kommt auch die um 15 Treffer bessere Tordifferenz gegenüber den Grün-Gelben zustande, obwohl diese einen Sieg mehr auf dem Konto haben. Trotzdem war bisher selbst in der vormals oft mit einer Festung verglichenen Werner-Aßmann-Halle nichts für die Thüringer zu holen.

Individuell eine richtig gute Mannschaft

„Das ist jetzt unsere Chance, in den Jahren zuvor war es kaum möglich, in Eisenach etwas mitzunehmen“, betont Pfannenschmidt, der aber ebenfalls unterstreicht: „Wir dürfen uns aber auch nichts vormachen – das ist individuell eine richtig gute Mannschaft.“ Unter den vielen Einzelkönnern hebt der Ostwestfale Torjäger Matthias Gerlich im linken Rückraum, sein Pendant auf der rechten Seite, Alexander Saul, und den ehemaligen Magdeburger Willy Weihrauch auf dem rechten Flügel hervor. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Pfannenschmidt auf der Hand: „Es wird entscheidend sein, welche Mannschaft mit dem Druck besser umgehen kann, die größere Präsenz zeigt.“

Für Globetrotter Dragan Jerkovic bedeutet das Auswärtsspiel beim ThSV Eisenach eine Reise in die Vergangenheit. Von 2001 bis 2005 trug der Torhüter das Trikot der Thüringer.. (Foto: Michael Kleinrensing)

Personell kann Pfannenschmidt wie schon in der Vorwoche aus dem Vollen schöpfen. „Das ist zu diesem Zeitpunkt dieser langen Saison auch extrem wichtig“, unterstreicht der Trainer. Ein Wiedersehen mit seinem alten Verein feiert Dragan Jerkovic. Von 2001 bis 2005 spielte der 42-Jährige Kroate an der Wartburg und freut sich auf das Wiedersehen: „Eisenach war eine ganz besondere Station für mich.“

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