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Vorschau: VfL Eintracht Hagen – ASV Hamm-Westfalen (Freitag, 20 Uhr, Enervie Arena)

Spürbar gelegt hat sich der Ärger der Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen nach dem mehr als unnötigen Punktverlust bei der vorigen Partie beim TV 1893 Neuhausen. Zwar galt es für die Mannschaft von Trainer Lars Hepp die Fehler der Schlusssekunden zu analysieren, dennoch überwogen die positiven Eindrücke – genau wie im Heimspiel gegen den VfL Bad Schwartau. Darüber hinaus hat der VfL den Klassenerhalt nach wie vor in eigener Hand. Daher ist die Marschroute für den Trainer der Grün-Gelben vor dem Lokalduell mit dem Tabellen-Sechsten ASV Hamm-Westfalen klar: „Wir wollen den positiven Schwung aus den vergangenen beiden Spielen mitnehmen.“ Vor allem in der Defensive müssen Pavel Prokopec und Co. unbedingt die zuletzt an den Tag gelegte Sattelfestigkeit bestätigen, wenn sie für eine handfeste Überraschung sorgen wollen.

Klar ist mittlerweile: passiert nichts außergewöhnliches, so kommen für die Vergabe des finalen Abstiegsplatzes mit der Eintracht (25:49 Punkte), der HG Saarlouis (26:48) sowie dem TuS Ferndorf (27:47) nur noch drei Mannschaften in Frage – auch wenn der HC Empor Rostock mit einer Partie mehr bei 30:46 Zählern aktuell nur theoretisch gerettet ist. Das Restprogramm hat es für alle Teams in sich: die Eintracht tritt nach dem Hamm-Spiel noch bei der TSG Lu-Friesenheim an, ehe es am letzten Spieltag zum Showdown mit Ferndorf kommt. Die HGS empfängt den Tabellen-Fünften Wilhelmshavener HV, die HF Springe und muss noch auswärts beim Achten HSG Nordhorn-Lingen „ran“. Ferndorf hingegen scheint auf dem Papier die besten Karten zu haben. Die kommende Partie bestreitet die Lerscht-Sieben in Nordhorn, danach gastiert der Tabellen-Letzte SV Henstedt-Ulzburg in Kreuztal. „Der Saisonendspurt verspricht höchste Spannung“, merkt Hepp mit Blick auf Tabelle und Spielplan an.

Angesichts dieser Konstellation stehen die Hagener mehr denn je unter Zugzwang. „Es wäre extrem wichtig, wenn wir am Freitag vorlegen könnten“, unterstreicht Hepp, der aber nicht vergessen hat, dass „Hamm uns im Hinspiel klar die Grenzen aufgezeigt hat“. Zwar hat die Hepp-Sieben aus den vergangenen fünf Spielen nur 3:7 Punkte geholt, doch die Bilanz der Gäste am Freitag fällt mit 5:5 Zählern nur ungleich besser aus. Beide Partien in der Fremde verlor der ASV in diesem Zeitraum – ein kleiner Mutmacher für die Gastgeber.

Personell kann Hepp pünktlich zum Saisonendspurt auf alle Akteure zurückgreifen.

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