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Vorschau: VfL Eintracht Hagen – HSG Krefeld (Freitag, 20.30 Uhr, Enervie Arena)

Den wohl stärksten bisherigen Konkurrenten neben dem TSV Bayer Dormagen empfängt Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen am Freitag mit der HSG Krefeld. Die vom ehemaligen deutschen Nationalspieler Olaf Mast trainierte Spielgemeinschaft, die sich aus einer Fusion von Bayer Uerdingen und der DJK Adler Königshof ergab, wird ligaweit als eine der stärksten Mannschaften eingestuft, die im Kampf um den Spitzenplatz ein gehöriges Wort mitsprechen dürfte, mit vier Minuspunkten dem eigenen Anspruch aber leicht hinterher hinkt. Daher sind die Grün-Gelben besonders gewarnt. „Sie stehen gehen uns mächtig unter Druck. Verlieren sie, sind sie mit sechs Punkten Rückstand nach zehn Spielen erst einmal aus dem Rennen. Daher müssen wir zusehen, dass wir mit höchster Konzentration und 110 Prozent Einsatz ins Spiel gehen“, gibt Mannschaftskapitän Pavel Prokopec die Marschroute vor.

Nach einem bärenstarken Saisonstart bauten die Krefelder in der Vorsaison Richtung Jahreswechsel etwas ab – speziell nachdem bekannt wurde, dass die Stadt den Verein im Falle eines Aufstiegs nicht mit einer adäquaten Halle unterstützen konnte, da alle vorhandenen Möglichkeiten anderweitig verplant waren. Am Ende der Spielzeit stand dennoch ein starker vierter Platz auf der Haben-Seite. Seitdem ist die Mannschaft weiter verstärkt worden, unter anderem angelte sich die HSG mit Dario Pohlmann einen brandgefährlichen Spielmacher aus den benachbarten Niederlanden. Dennoch hakte es in einigen Spielen. Nach Punktverlusten bei der SG Langenfeld (30:30) und gegen die HSG Handball Lemgo II (25:28) ließ die Mast-Sieben am vergangenen Spieltag gegen die Reserve des TSV GWD Minden einen Zähler liegen, verspielte mit torlosen viereinhalb Minuten am Ende der Partie einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Dreh- und Angelpunkt der Gäste ist Kreisläufer Marcel Görden, der mit dem TV Korschenbroich bereits Zweitliga-Erfahrung sammelte. Aber auch der Rest des Kaders wartet mit immenser Qualität auf. Im Kasten können die Krefelder mit Philipp Ruch und dem ehemaligen Hagener Stefan Nippes auf eines der besten Gespanne der Liga verweisen, und auch im Rückraum tummeln sich etliche Hochkaräter, etwa Linkshänder Maik Schneider.

Viel Arbeit kommt auf Lars Hepp und seinen VfL Eintracht Hagen am Freitag zu, wenn die stark besetzte HSG Krefeld in der Enervie Arena gastiert. (Foto: Michael Kleinrensing)

Viel Arbeit kommt auf Trainer Lars Hepp und seinen VfL Eintracht Hagen am Freitag zu, wenn die stark besetzte HSG Krefeld in der Enervie Arena gastiert. (Foto: Michael Kleinrensing)

„Für mich ist es wie gegen Dormagen ein 50:50-Spiel, in dem Nuancen den Unterschied ausmachen können. Es wird auch einiges darauf ankommen, wie Krefeld im Rückraum besetzt ist“, analysiert VfL-Trainer Lars Hepp mit Verweis auf den Halblinken Michael Heimansfeld, den er am Freitag wieder einsatzbereit im Kader der HSG erwartet. Viel Arbeit im taktischen Bereich kommt daher auf den Eintracht-Coach zu, der dies bei den vergangenen Aufgaben aber stets souverän löste, etwa mit verschiedenen Defensivformationen, die den Angriffsmotor des Gegners ins Stottern brachten.

Personell hat die Eintracht derzeit mit Prokopec, Dragan Tubic, Julian Renninger und Hendrik Halfmann einige angeschlagene Spieler zu vermelden. Doch die medizinische Abteilung geht Stand heute davon aus, dass alle Akteure einsatzbereit sind. Die späte Anwurfzeit, die beim Liga-Auftakt gegen den TV Korschenbroich einige Besucher irritiert hatte, hängt indes damit zusammen, dass der Gegner Freitagsspielen zustimmen muss – samt der Anwurfzeit. Da die Krefelder überwiegend berufstätige Spieler im Kader haben, einigte sich die Eintracht mit dem Gegner auf diese Zeit.

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Abseits des Spielfeldes zeigten sich Prokopec und Co. indes sehr erfreut darüber, dass ihr Engagement im „Movember“, der Spendenaktion die dem höheren Bewusstsein bezüglich Hoden- und Prostatakrebs gilt, den Medien nicht verborgen blieb. So berichtet ein Team des WDR in der kommenden Woche über die VfL-Initiative innerhalb dieser Aktion – mit den beiden betroffenen Sebastian Schneider und Jens Reinarz im Fokus. „Für uns ist es ein wichtiges Thema auf das wir aufmerksam machen wollen. Daher schildern wir auch gerne unsere eigenen Erfahrungen und wollen so der Aktion helfen“, schildern Schneider und Reinarz unisono.

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