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Vorschau: VfL Eintracht Hagen – Neusser HV (Samstag, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland)

Es sollte das Spiel der Spiele, ja vielleicht so etwas wie eine kleine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft der 3. Liga West werden. Nach der vermeidbaren Niederlage am vorigen Spieltag beim Longericher SC sind die Handballer des VfL Eintracht Hagen indes von der Rolle des Gejagten in die des Jägers geschlüpft – und stehen beim direkten Aufeinandertreffen mit dem neuen Spitzenreiter Neusser HV nun immens unter Druck. Ein Sieg muss her für die Mannschaft von Lars Hepp, doch der Trainer war in der vergangenen Woche neben seiner eigentlichen Tätigkeit auch stark als Psychologe gefordert, galt es doch die Fehler aufzuarbeiten, gleichzeitig aber auch lindernd die Hände auf die Wunden seiner Schützlinge zu legen, um das Selbstvertrauen wiederherzustellen.

„Wir haben in Longerich viel liegen lassen, nicht zuletzt daher erwarte ich eine Reaktion meiner Mannschaft“, erklärt Hepp, der trotz aller Stärken der Neusser unterstreicht: „Auch in diesem Spiel müssen wir in erster Linie auf uns schauen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann ist alles möglich.“ Allein ein Blick auf die Zahlen verspricht ein episches Aufeinandertreffen: Die Grün-Gelben stellen den zweitbesten Angriff und die viertbeste Hintermannschaft. Noch besser in der Defensive agieren die Neusser, die hier die klare Nummer eins sind. „Die Abwehr ist sicherlich ihr Prunkstück“, weiß daher auch Hepp. In der Offensive rangiert der NHV ligaweit auf Platz vier, setzte allerdings mit dem deutlichen 28:16-Erfolg gegen den Tabellen-Vierten TSV Bayer Dormagen mehr als ein eindrucksvolles Ausrufezeichen.

Hepps Gegenüber Ceven Klatt möchte indes trotz der Übernahme der Tabellenführung weder von der Favoritenrolle noch einer Vorentscheidung etwas wissen. „Wir freuen uns auf das Spitzenspiel der Liga zwischen den beiden Teams, die meiner Ansicht nach auch verdient dort oben stehen. Ich bin auch sehr gespannt auf das Spiel, es wird sicherlich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem im Vorfeld nicht zu bewerten ist, welche Partei im Vorteil ist, auch wenn Hagen zumindest den Heimbonus genießt“, resümiert Klatt. Um den Heimvorteil nicht zu groß werden zu lassen, hat ein Sponsor des NHV losgelöst vom Verein entschieden, einem Teil der Fans freien Eintritt zu spendieren – dies gilt auch für die Fans des TuS Ferndorf, die mit den Gästen wegen vieler ehemaliger Spieler eng verbunden sind. Zum Abschluss seiner Analyse bemüht Klatt noch eine Floskel: „Hagen wird doppelt und dreifach motiviert sein, steht etwas mehr unter Druck, das Spiel gewinnen zu müssen. Doch letztlich wird sicherlich die Tagesform ein entscheidender Faktor sein.“

Personell sollte Hepp aus dem Vollen schöpfen können. Auch Rechtsaußen Dragan Tubic dürfte nach seiner gegen Longerich erlittenen Verletzung bis zum Spitzenspiel wieder voll im Training stehen. Tubic konnte bekanntlich die ersten Minuten nach dem Zusammenprall mit Torhüter Tobias Mahncke sein Bein nicht mehr bewegen. Aufgrund personeller Probleme haben die Gäste indes mit einem alten Bekannten der Hagener nachgelegt: Von der HSG Düsseldorf wechselte der ehemalige Mittelmann des TuS Ferndorf, Marijan Basic, zum NHV. „Er ist für uns eine tolle Lösung. Wir kennen ihn gut, er hat mit vielen Spielern aus unseren Reihen bereits zusammengespielt – und er kann uns sofort weiterhelfen“, erläutert Klatt.

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