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Vorschau: VfL Eintracht Hagen – TuS Volmetal (Freitag, 20 Uhr, Enervie Arena)

Voller Vorfreude geht Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen in das wohl brisanteste Duell der Saison gegen den Ortsrivalen TuS Volmetal. „Das sind die Spiele, für die man Handball spielt“, erklärt Mannschaftskapitän Pavel Prokopec stellvertretend für seine Farben. Dabei ist es nicht allein die naturgemäße Brisanz eines Lokalduells, die entscheidend ist, sondern auch die hohe erwartete Zuschauerzahl. Angesichts der bisher im Vorverkauf abgesetzten Karten dürfte es in jedem Fall „vierstellig“ werden in der Enervie Arena, gleich mehrere hundert Fans werden dabei den TuS begleiten. Trotz der lokalen Nähe stellt dieses Spiel ein Novum dar, denn erstmals misst sich der Gast mit der ersten Mannschaft der Hausherren in einem Drittliga-Duell, zuvor gab es etliche Duelle der Volmetaler mit der Reserve der Grün-Gelben in der Oberliga.

„Der TuS fiebert diesem Spiel sicherlich noch mehr entgegen als wir, speziell, da sie viele Spieler in ihren Reihen wissen, die eine Eintracht-Vergangenheit haben. Da ist es natürlich etwas ganz Besonderes, sich in der Enervie Arena präsentieren zu können“, erklärt VfL-Trainer Lars Hepp, der vor allem angesichts des ersten Saisonsiegs der Volmetaler in der Vorwoche gegen Aufsteiger SG Langenfeld mahnend den Zeigefinger hebt: „Wir sind doppelt und dreifach gewarnt. Volmetal kommt mit breiter Brust zu uns. Sie haben nichts zu verlieren, können nur glänzen. Für uns gilt es hingegen keinen Spannungsabfall gegenüber dem Dormagen-Spiel zu zeigen, eher noch eine Schippe draufzulegen, um in der Spur zu bleiben. Das sind wir den Fans schuldig, die am Freitag grün-gelb tragen, und die uns so großartig unterstützt haben – schließlich sollen sie einen schönen Abend erleben.“

In herausragender Verfassung präsentierte sich bislang VfL-Kreisläufer Julian Renninger in den bisherigen Saisonspielen. Diese Leistung gilt es nun gegen den Ortsrivalen zu bestätigen. (Foto: Michael Kleinrensing)

In herausragender Verfassung präsentierte sich VfL-Kreisläufer Julian Renninger in den bisherigen Saisonspielen. Diese Leistung gilt es nun gegen den Ortsrivalen zu bestätigen. (Foto: Michael Kleinrensing)

Um eine klare Verteilung der Favoritenrolle kommen Hepp und seine Akteure indes nicht herum. Schließlich spielt ein Zweitliga-Absteiger, der seinen Kader weitestgehend zusammenhielt und sogar noch verstärkte, gegen ein Team im zweiten Jahr in der dritthöchsten Spielklasse. Dies lässt sich – zumindest auf dem Papier – auch an den Zahlen ablesen. Zwar stellt die Mannschaft von Rob de Pijper die fünftbeste Defensive, und rangiert hier sogar einen Platz vor dem Hagener Nachbarn, doch im Angriff war bislang einzig die Offensive des Schlusslichts TSV GWD Minden II mit 114 Treffern ein Tor harmloser als Volmetal. In dieser Kategorie muss sich die Eintracht mit 156 erzielten Toren aktuell einzig dem Leichlinger TV geschlagen geben (170). All dies kann allerdings nicht über die Sportweisheiten hinwegtäuschen, dass die Entscheidung auf dem Platz fällt – und Derbys ihre eigenen Gesetze haben.

Die Abbildung zeigt die geplante Route des Protestmarsches der Volmetaler Anhänger. Der VfL Eintracht Hagen bittet dies bei der Planungen zur Anreise zu berücksichtigen. (Quelle: Google Maps)

Die Abbildung zeigt die geplante Route des Protestmarsches der Volmetaler Anhänger. Der VfL Eintracht Hagen bittet dies bei der Planungen zur Anreise zu berücksichtigen. (Quelle: Google Maps)

Eine ganz besondere Aktion hat sich indes der Volmetaler Fanclub Green Devils überlegt: Um gegen die – bereits verabschiedeten – Hallennutzungsgebühren zu protestieren, marschiert ein Gäste-Tross vom Höing aus über die Straßen Am Sportpark und Stadionstraße zur Enervie-Arena. Da hierbei mit Genehmigung der Polizei nicht der Gehweg sondern die Straßen selbst genutzt werden, kann es für alle übrigen Handballinteressierten unter Umständen zu Verzögerungen bei der Anreise kommen. Zudem wird es wegen der Brisanz der Partie ausführliche Einlasskontrollen geben. „Wir bitten alle Zuschauer die hohe Zahl der erwarteten Besucher sowie den Protestmarsch mit einzukalkulieren, da wir den Anpfiff nicht nach hinten verschieben können – selbst wenn noch hunderte Fans vor der Türe stehen“, unterstreicht Marketingmanager Sebastian Mühleis.

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