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Vorschau: VfL Eintracht Hagen – TV Neuhausen, ASV Hamm-Westfalen – VfL Eintracht Hagen

Ein extrem richtungsweisendes Wochenende mit einem Doppelspieltag erwartet den Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen, der speziell nach der vermeidbaren Pleite im Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende beim VfL Bad Schwartau und der sich merklich zuspitzenden Lage im Tabellenkeller mehr denn je in der Pflicht steht. Nach dem unerwarteten Punktgewinn des personell arg gebeutelten TuS Ferndorf gegen den finanziell in Schieflage geratenen TV Emsdetten trennen die Grün-Gelben nur noch drei Zähler vom ersten Abstiegsrang – ein Polster, das möglichst zeitnah wieder anwachsen soll.

Zum Auftakt erwartet der VfL am Freitag mit dem TV Neuhausen so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Die Mannen um Trainer Aleksandar Stevic entschieden die vorangegangenen sechs Partien allesamt für sich, verloren letztmals Mitte Oktober bei der HG Saarlouis, strotzen daher nur so vor Selbstvertrauen. Daher wird die Eintracht sicherlich auch psychisch immens gefordert, sollte aber trotz der beiden vergangenen Pleiten angesichts von Führungsspielern wie Pavel Prokopec in der Lage sein, auch in diesem Bereich mitzuhalten. Die Gäste von der Neckar-Alb, die mit 14:18 Zählern einen Punkt mehr auf dem Konto haben als die Hausherren, machen ihren Gegnern vor allem mit ihren offensiven 5:1- und 3:2:1-Defensivformationen das Leben schwer. „Das ist eine extrem homogene und unangenehm zu spielende Mannschaft“, urteilt VfL-Trainer Lars Hepp, der aus dem Kollektiv die beiden starken Halbspieler Cornelius Maas und Andreas Bornemann heraushebt. Fehlen werden dem TVN im Rückraum indes voraussichtlich Timo Keupp und der hoch gehandelte Jona Schoch, Leihgabe des Erstligisten Frisch-Auf Göppingen. Trotz der nicht von der Hand zu weisenden Stärke des Gegners gibt Hepp eine klare Marschroute vor: „Wir spielen zuhause und brauchen unbedingt wieder zwei Punkte.“ Dabei setzt er voll auf die Karte Publikum – haben die Hagener bislang doch, angeführt vom Fanclub Crocodiles, in der heimischen Enervie Arena eine hervorragende Unterstützung erfahren. Mit einem Sieg würde sich die Hepp-Sieben in der Tabelle mindestens am TVN vorbeischieben.

Obwohl es zwei Tage nach dem Neuhausen-Spiel bereits gegen den ASV Hamm-Westfalen geht ist die Partie für Hepp „noch so weit weg“. Verständlich, gilt es sich im rauen Geschäft der 2. Bundesliga immer erst auf den nächsten Gegner zu fokussieren – und der heißt nun mal Neuhausen. Gegen den ehemaligen Erstligisten und vorigen Klub des Hagener Torjägers Sebastian Schneider erwartet der Trainer eine „sehr interessante“ Begegnung, wird allerdings nicht müde zu betonen, dass das Ergebnis aus der Vorbereitung (der VfL setzte sich im Juli deutlich und überzeugend durch) keine Aussagekraft hat. Eine Einschätzung, die angesichts der jüngsten Ergebnisse des ASV nachvollziehbar anmutet: Nach einer empfindlichen 23:30-Heimpleite gegen die HSG Nordhorn-Lingen setzte sich die Mannschaft von Niels Pfannenschmidt in den vergangenen beiden Partien durch; einem deutlichen 32:26-Erfolg bei der DJK Rimpar Wölfe folgte ein hauchzarter 23:22-Sieg gegen den Wilhelmshavener HV.

Personell sieht es für die Grün-Gelben bereits zwei Wochen nach dem ersten „alle Mann an Bord“ seit September erneut nicht besonders rosig aus. Mit Matthias Aschenbroich, Patrik Kvalvik und Prokopec sind drei defensivstarke Routiniers angeschlagen. „Sie sollten aber bis zum Wochenende alle wieder fit sein“, orakelt Hepp.

 

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