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Vorschau: VfL Eintracht Hagen – VfL Bad Schwartau (Samstag, 19 Uhr, Enervie Arena)

Ein kurzer Blick auf die Tabelle reicht aus, um die Bedeutung der Partie der Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen (22:48 Punkte) gegen den VfL Bad Schwartau (30:40 Punkte) zu erkennen. Drei Punkte beträgt der Abstand auf das rettende Ufer für die Mannen von Trainer Lars Hepp auf dem drittletzten Tabellenplatz – bei noch fünf ausstehenden Partien. Neben der HG Saarlouis (25:43 Punkte) ist somit nur noch Vorjahres-Mitaufsteiger und Lokalkonkurrent TuS Ferndorf in Schlagdistanz (26:44 Punkte). Daher ergibt sich die Marschroute für die Grün-Gelben von selbst: Einzig ein Sieg hält die Hoffnungen auf den Klassenerhalt weiter am Leben. „Das ist für uns ganz klar ein Alles oder Nichts-Spiel, das ist der Mannschaft auch bewusst“, unterstreicht Hepp die Bedeutung der Begegnung. Die Gäste haben den Klassenerhalt derweil beinahe sicher, verpassten in der Vorwoche mit einer überraschenden 19:23-Heimniederlage gegen den HC Empor Rostock allerdings eine Vorentscheidung, die für den VfL ebenfalls von Bedeutung war. Denn das Punktekonto der Mecklenburger weist nun mit 29:43 Zählern sieben Punkte mehr auf, als das der Hagener – sportlich kaum noch einzuholen bei den noch ausstehenden Aufgaben (in Neuhausen und Friesenheim, zuhause gegen Hamm und Ferndorf). Es scheint, als könnte einzig ein negativer Lizenzentscheid die Rostocker noch hinter die Hagener spülen.

Ein Blick auf die Schwartauer Statistik belegt indes, dass die Sieben von Torge Greve zwar jeden Gegner in die Bredouille bringen kann – was Punktgewinne gegen Coburg oder in Wilhelmshaven sowie Siege gegen Aue oder Nordhorn unterstreichen – aber eben auch gegen jeden Gegner verlieren kann. „Wir wollen zuhause unbedingt punkten, um den Rückstand zu verkürzen. Allerdings treffen wir mit Schwartau auf eine gefestigte Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Deswegen sind wir umso mehr auf die Unterstützung unserer Fans angewiesen“, analysiert Hepp, dessen Wunsch erhört werden dürfte: Bislang haben die Gastgeber im Vorverkauf knapp 700 Tickets mehr als üblich abgesetzt. „Mit etwas Glück kratzen wir diesmal sogar an 2000 Besuchern, was der Mannschaft hoffentlich die nötigen Extra-Körner verschafft, um uns gegen Schwartau durchzusetzen. Speziell in den Spielen in diesem Jahr, allen voran im Lokalduell gegen Essen, hat man deutlich gesehen, wie wichtig unsere Fans für die Spieler sind – auf diesen Effekt hoffen wir auch diesmal. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass unsere Fans und viele Handballinteressierte aus Hagen und dem Umland uns trotz dieser schwierigen Situation so toll unterstützen“, ergänzt Marketingchef Sebastian Mühleis, der angesichts der hohen Nachfrage allen Fans ohne Ticket rät, sich im Vorfeld eine Karte zu sichern. Dies gilt auch für die Partien gegen Hamm und Ferndorf.

Personell pfeifen die Gastgeber momentan indes aus dem letzten Loch. Neben den üblichen Blessuren nach einer derart langen Saison drohen neben den Rekonvaleszenten Jürgen Müller und Milan Weißbach voraussichtlich auch Routinier Matthias Aschenbroich und Spielmacher Simon Ciupinski auszufallen, Jan Wilhelm trainierte wegen Achillessehnenbeschwerden nur eingeschränkt. Ein erneuter Einsatz von Akteuren aus dem Perspektivkader scheint deswegen nicht ausgeschlossen.

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