Vorschau: VfL Eintracht Hagen – Wilhelmshavener HV

Obwohl die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen die erste Partie der Rückrunde bereits vor dem Jahreswechsel austrugen, „fühlt es sich jetzt an wie der Rückrundenstart“, so Trainer Lars Hepp vor dem ersten Spiel seiner Sieben nach der Europameisterschaftspause. Am Samstag erwarten die Grün-Gelben in der Enervie Arena Mitaufsteiger Wilhelmshavener HV, der sich wesentlich besser in der neuen Spielklasse zurecht fand und mit 23:19 Punkten den siebten Tabellenplatz belegt, während die Gastgeber mit 15:27 Punkten und Rang 17 den letzten Nichtabstiegsplatz belegen. „Wir treffen auf einen extrem unangenehmen, homogen besetzten Gegner, der im Prinzip seit Jahren auf die gleiche Besetzung bauen kann“, analysiert Hepp. Hervorzuheben aus dem starken Kollektiv sind sicherlich die beiden Halbspieler Rene Drechsler und Tobias Schwolow. Letztgenannter ist für Hepp kein Unbekannter, schließlich trainierte er ihn einige Jahre in Wermelskirchen. Mit 147 Treffern rangiert Drechsler auf Platz eins der Torschützenliste, allesamt Feldtore. Nur sechs Treffer dahinter lauert Schwolow, der allerdings auch 38 Mal von der Siebenmetermarke traf.

Die Marschroute für den VfL ist indes klar: Es gilt den Blick nach vorne zu richten, und nicht zurück. „Wir haben in den drei Wochen Vorbereitung einen Schritt nach vorne Gemacht“, erklärt Hepp, der aber gleich anmahnt, dass dies keineswegs ein Grund zur Zufriedenheit sei: „Wollen wir gegen den WHV eine Chance haben, so müssen wir am obersten Limit spielen. Es gilt die Fehler zu minimieren und vorne eiskalt zuzuschlagen. Zudem wird extrem viel Arbeit auf unsere Abwehr zukommen.“

Personell haben sich unter der Woche einige Baustellen aufgetan. Routinier Matthias Aschenbroich und Thomas Rink mussten beide verletzt passen. Ein Ausfall von Linkshänder Aschenbroich würde die Situation auf der rechten Seite immens extrem verschärfen, da er sich dort zuletzt in guter Form präsentierte. Noch gravierender würde das Fehlen von Rink wiegen, der nach einer längeren Verletzungs- und Erkrankungspause in den ersten Tests in begrenzter Spielzeit mit ordentlichen Leistungen aufwartete. Er musste sich wegen seiner neuerlichen Erkrankung etlichen Tests unterziehen, eine genaue Diagnose der medizinischen Abteilung steht indes noch aus.

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