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Vorschau: VfL Eintracht Hagen – TuS Ferndorf (Samstag 18 Uhr, Krollmann Arena)

38. Spieltag der 2. Handball Bundesliga und eigentlich meinten es die Organisatoren der Liga mit der Ansetzung ganz gut: das Derby der beiden Lokalrivalen VfL Eintracht Hagen und TuS Ferndorf als krönender Abschluss dieser Saison. Leider konnte niemand bei der Ansetzung erahnen, dass es bei diesem Spiel um nicht mehr als die Ehre geht. Während der TuS eine starke Serie als Aufsteiger spielt und sich frühzeitig aller Abstiegssorgen entledigt hat, ist für den VfL das rettende Ufer nicht mehr zu erreichen.

Echter Krimi im Hinspiel

Mit dem TuS Ferndorf kommt am Samstag eine der Überraschungsmannschaften der aktuellen Zweitligasaison nach Hagen. Die Siegerländer schafften im letzten Jahr als Meister der 3. Liga Staffel-West souverän den direkten Wiederaufstieg in die 2. Handball-Bundesliga. Diesen Schwung nahmen die Ferndorfer in diese Saison mit und schnell war klar, dass die Zielsetzung „Klassenerhalt“ mehr als realistisch ist. Schon nach der Hinrunde waren 25 Zähler auf dem Konto. Erst eine Serie von acht Spielen in Folge ohne Sieg, zwischen dem 23. und dem 30. Spieltag, ließ die Siegerländer ins Mittelfeld der Tabelle rutschen. Vor allem mit der offensiven Ferndorfer Deckungsvariante hatten viele Top-Teams der Liga ihre Probleme. Das Hinspiel konnte der VfL nach packenden 60 Minuten und dem Siegtreffer in letzter Sekunde für sich entscheiden. Danach gab es berechtigte Hoffnungen für die Eintracht-Fans, auch nächstes Jahr Zweitliga-Handball sehen zu können, so standen doch 17 Pluspunkte zu buche und man beendete die Hinserie auf einem gesicherten 13. Tabellenplatz. Ärgerlich, wenn man bedenkt, dass 30 Punkte in dieser Saison zum voraussichtlichem Klassenerhalt gereicht hätten.

Blick geht nach vorne

Somit wird es nächstes Jahr einen Neustart für die Grün-Gelben in der dritten Liga geben. Die Planungen für die neue Saison sind von der sportlichen Leitung schon früh abgeschlossen worden. Das letzte Spiel der Saison 2018/19 dient daher als Zeichen der Mannschaft, vor heimischen Publikum nochmal alles zu geben und sich ebenbürtig zu verabschieden. Ähnlich sieht es auch VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt: ,,Für uns geht es darum, einen guten Abschluss zu finden. Für einige Spieler ist es das letzte Spiel, so können sie sich nochmal präsentieren und den Fans etwas zurückgeben.”

Spieler werden vor dem Spiel verabschiedet

Nicht mit von der Partie sind die Verletzten Julian Renninger, Jan Gaubatz, Daniel Mestrum und Nils Dresrüsse. Zusätzlich fehlt Tom Bergner, der von U-19 Bundestrainer Erik Wudtke zum Nationalmannschaftslehrgang eingeladen worden ist.

Die Fans haben die Gelegenheit, sich ihrerseits von Dragan Tubic, Sören Kress, Sebastian Schneider, Dominik Waldhof, Andreas Bornemann, Jan König und Jonas Dell zu verabschieden. Daher liebe Fans, kommt frühzeitig in die Halle und bereitet den Spielern einen schönen Abschied!

Steht gemeinsam mit sechs weiteren Spielern vor seinem letzten Einsatz in Grün-Gelb: Dragan Tubic.

 

 

 

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