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Vorschau: Bergischer HC – VfL Eintracht Hagen (Freitag, 19 Uhr, Klingenhalle)

Vor dem dritten von vier Doppelspieltagen in der 2. Bundesliga bietet sich für die Handballer des VfL Eintracht Hagen eine sehr schöne Momentaufnahme: Beim Gastspiel beim Bergischen HC trifft morgen der Spitzenreiter aus der Klingenstadt auf seinen ärgsten Verfolger – zumindest beim Blick auf die Rückrundentabelle, in der neben dem Duo nur zwei weitere Teams ebenfalls 6:0 Punkte gesammelt haben.

BHC fegt durch die Liga

Die Rollenverteilung ist indes dennoch eindeutig angesichts der Qualität, die der Kader des souveränen Liga-Primus mit sich bringt: „Sie fegen regelrecht durch die Liga, scheinen nach der Winterpause noch mehr Stabilität zu haben, obwohl viele Spieler nicht da waren“, analysiert Hagens Cheftrainer Niels Pfannenschmidt, den die beiden ersten Auftritte der Bergischen im Jahr 2018 sehr beeindruckt haben. „Das war schon eindrucksvoll. Sie haben die hohe Qualität eben auch in der Breite, sind zudem sehr effektiv.“

 

Geht trotz Personalsorgen optimistisch in die Begegnung bei Spitzenreiter Bergischer HC: Cheftrainer Niels Pfannenschmidt. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Nach Einschätzung des Ostwestfalen haben die Solinger nicht nur den besten Kader der Liga, sondern absolutes Erstliga-Niveau: „Das hat nichts mit der zweiten Liga zu tun, das ist eine andere Welt.“ Verstecken braucht sich der 43-Jährige mit seinen Farben indes trotzdem nicht. „Wir haben auch ein gutes Niveau, das wir inzwischen abrufen. Dazu haben wir viel Selbstvertrauen – und es geht auch in diesem Spiel nur um zwei Punkte“, erklärt Pfannenschmidt.

Kommender Gegner VfL Lübeck-Schwartau als Vorbild

Orientieren können sich die Grün-Gelben dabei am Gegner vom Sonntag, dem VfL Lübeck-Schwartau, die dem BHC die bisher einzige Niederlage beigefügt haben. „Schwartau hat im Vorfeld auch nicht unbedingt an den Sieg geglaubt, es aber geschafft“, berichtet der Übungsleiter, ehe er anschließt: „Wenn wir etwas Zählbares mit nach Hause nehmen wollen, dann brauchen etwas Besonderes. Wir benötigen einen starken Torwart, eine gute Abwehr, den Gegenstoß.“ Auch wenn der VfL als klarer Außenseiter anreist, „werden wir alles für einen Sieg tun, um die zwei Punkte kämpfen, denn für uns ist jeder Punkt wichtig – auch wenn wir uns der Schwere der Aufgabe bewusst sind“, so Pfannenschmidt.

Leutershausen sollte als mahnendes Beispiel gelten.

Der Verweis auf weiterhin benötigte Punkte dient auch als Fingerzeig für all zu optimistische Einschätzungen, dass der avisierte Klassenerhalt nun ein Selbstläufer sei. „Die SG Leutershausen ist vergangene Saison mit 32 Punkten abgestiegen. Ich denke zwar nicht, dass wieder 32 Punkte nötig sein werden, um die Klasse zu halten, aber dies sollte als mahnendes Beispiel gelten. Wollen wir die 32 Punkte erreichen, dann fehlen uns noch sieben Siege“, unterstreicht der Trainer.

Pfannenschmidts Personalsorgen

Personell muss der Trainer indes etwas umbauen. Neben Rekonvaleszent Jan-Lars Gaubatz fallen Tim Lindner (nach Rückenoperation) und Paul Saborowski (Rückenverletzung) definitiv aus. Zudem mussten Daniel Mestrum (Grippe) und Dominik Waldhof (Operation) unter der Woche beim Training kürzer treten. Für Lindner rutscht Jan Roskosch aus der Verbandsliga-Reserve in den Kader ersten Mannschaft auf. „Bei ‚Waldi’ hoffe ich auf einen Einsatz, bei ‚Messi’ wird es eng“, berichtet Pfannenschmidt.

 

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