Vorschau: Dessau-Roßlauer HV 06 – VfL Eintracht Hagen (Samstag, 19.30 Uhr, Anhalt-Arena)

Neun Begegnungen stehen für die Handballer des VfL Eintracht Hagen nach der kurzen Spielpause in der 2. Bundesliga noch auf dem Programm – inklusive eines der strapaziösen Doppelspieltage. Doch zunächst tritt die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt morgen beim Dessau-Roßlauer HV an. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt gehörte in der Hinrunde zu den großen Überraschungen, hat in der Rückrunde indes deutlich abgebaut.

Rückkehr zu alter Stärke

„Sie profitieren noch von ihrem Polster aus der Hinserie“, erklärt Pfannenschmidt, der von seinen Schützlingen ein anderes Auftreten erwartet, als bei der vorigen Partie gegen den TuSEM Essen. „Wir müssen wieder ein anderes Gesicht zeigen, anders auftreten. Ziel ist es, an die Leistungen aus dem Spiel gegen den HC Elbflorenz 2006 und die Gegner davor anzuknüpfen“, betont Pfannenschmidt.

Es wird darum gehen, die Zweikämpfe zu gewinnen.

Von zentraler Bedeutung wird gegen den DRHV die Zweikampfführung sein – offensiv wie defensiv. „Es wird darum gehen, die Zweikämpfe zu gewinnen. Dessau spielt eine sehr offensive 6:0-Abwehr. Aber auch in der Defensive müssen wir das Eins-gegen-Eins gewinnen, dass sie mit ihrer Spielanlage und den vielen kleineren Spielern immer wieder suchen“, analysiert der Ostwestfale.

DRHV spricht von „Wochen der Wahrheit“

Generell suchen die Gastgeber den Nahbereich aus vielen Kreuzbewegungen, wissen dazu um ein gutes Kleingruppenspiel mit Kreisläufer Libor Hanisch. Initiator der meisten Offensivaktionen ist Spielmacher Vincent Sohmann, den Pfannenschmidt als „Dreh- und Angelpunkt – ein starker Mann“ beschreibt. „Die Faktoren Zweikampf und Kleingruppe müssen wir bestimmen und kontrollieren, dann haben wir eine gute Möglichkeit, das Spiel erfolgreich zu bestreiten“, betont Hagens Cheftrainer, der sich bewusst ist, dass „sie alles daran setzen werden, ihr Heimspiel zu gewinnen.“ Schließlich haben die Offiziellen des DRHV die kommenden Partien als „Wochen der Wahrheit“ deklariert. Daher gilt es für die Grün-Gelben auch mit der „besonderen Atmosphäre“ (Pfannenschmidt) und der zu erwartenden Härte klarzukommen.

 

Allrounder Jan König muss mit einem Muskelfaserriss passen. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Die Personallage bei den Grün-Gelben bleibt indes wechselhaft. Neben den bekannten Ausfällen Jan-Lars Gaubatz und Julian Renninger (beide mit Kreuzbandriss) fehlt diesmal auch Jan König. Der junge Allrounder zog sich im Training einen Muskelfaserriss zu. Dafür kehrt Tim Lindner nach auskurierter Verletzung in den Kader zurück.

Sag was dazu! Kommentar hinterlassen....

*

Wir danken unseren Sponsoren