Vorschau: SG BBM Bietigheim – VfL Eintracht Hagen (Sonntag, 17 Uhr, EgeTrans Arena)

Die nächste hohe Hürde erwartet die Handballer des VfL Eintracht Hagen in der 2. Bundesliga bei ihrem Gastspiel beim Tabellen-Zweiten SG BBM Bietigheim. Im Hinspiel war die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt noch mit 24:34 unterlegen, doch haben die Grün-Gelben zuletzt bekanntlich eine extrem starke Serie hingelegt. Genau wie das Punktekonto des Aufstiegskandidaten in die „Stärkste Liga der Welt“ weist die der Eintracht in der Rückrunde 8:2 Punkte aus. Während sich der VfL in der zweiten Halbserie bislang einzig Liga-Primus Bergischer HC beugen musste, unterlag die SG vor heimischer Kulisse dem darauffolgenden Hagener Gegner, Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg.

Starkes Bietigheimer Tempospiel

Die „nächste Mannschaft von ganz oben“ charakterisiert Pfannenschmidt als „einen Gegner, der uns eher nicht so gut liegt“. Die Stärken der mit vielen kleineren Spielern besetzten SG sieht der Ostwestfale „in ihrem sehr schnellen, strukturierten Spiel“. Hinzu kommt das Tempospiel, „eines der besten der Liga – inklusive der schnellen Mitte“. Nichtsdestotrotz glaubt der 43-Jährige fest an die Chancen seiner Farben, die mit der steilen Entwicklung seiner Sieben einhergehen. „Im Hinspiel waren wir zwar chancenlos, haben aber auch viele Fehler gemacht, die der SG mit ihrem Tempospiel in die Karten spielen. Da hat sich aber einiges geändert. Wir haben inzwischen auch ein gewisses Niveau erreicht, haben die Fehlerzahl reduziert, stehen in der Defensive kompakter und haben selbst ein gutes Tempospiel“, analysiert der Cheftrainer.

 

Wir fahren mit Selbstvertrauen nach Bietigheim.

 

In der Heim-Tabelle rangiert Bietigheim inklusive der Niederlage gegen Coburg mit 19:5 Zählern auf dem sechsten Platz, drei Ränge vor den Gästen (16:10 Zähler). „Es wird sehr schwierig, bei dieser heimstarken Mannschaft etwas mitzunehmen – und wir gehen mit dem Wissen ins Spiel, dass sie uns alles abverlangen werden. Aber: Wir haben auch in diesem Spiel eine Chance, haben ein gutes Gefühl und fahren mit viel Selbstvertrauen nach Baden-Württemberg“, unterstreicht Pfannenschmidt.

 

Fehlt weiter verletzt: Linksaußen Tim Lindner. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Verzichten muss Pfannenschmidt weiter auf die Rekonvaleszenten Jan-Lars Gaubatz, Tim Lindner und Paul Saborowski. Ansonsten sind nach aktuellem Stand alle Akteure fit und an Bord.

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