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Vorschau: TuSEM Essen – VfL Eintracht Hagen (Sonntag, 17 Uhr, Am Hallo)

Das dritte Spiel in Folge gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt steht für die Handballer des VfL Eintracht Hagen in der 2. Bundesliga auf dem Programm, wenn die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt am Ostersonntag bei Lokalkonkurrent TuSEM Essen antritt. „Das ist ein sehr guter, extrem heimstarker Gegner, gegen den ich ein ausgeglichenes Spiel erwarte. Wir müssen in Essen alles in die Waagschale werfen, um auch dort zu gewinnen“, erklärt der Ostwestfale.

Ähnliche Defensive wie Elbflorenz

Die Vorbereitung auf den Traditionsverein von der Margaretenhöhe gestaltet sich dabei analog zu der auf den HC Elbflorenz 2006 in der Vorwoche. „Sie spielen ähnlich wie Dresden verschiedene Abwehrsysteme. Aus der Basis einer 6:0-Formation wechseln sie oft in eine 5:1- oder sogar in eine 1:5-Variante. Dazu ist der TuSEM sehr kampfstark, zeigt vor allem zuhause in Angriff und Abwehr viele Emotionen. Das ist schon sehr beeindruckend“, analysiert Hagens Cheftrainer.

Neben der Defensivstärke verweist Pfannenschmidt auf einen „guten, sehr ausgeglichen besetzten Kader.“ Seit Jahren setzen die Essener dabei auf den Einbau von Talenten aus der eigenen Talentschmiede. „Die Mannschaft macht eine gute Entwicklung. Und auch generell ist das ein tolles Projekt mit vielen jungen Leuten“, resümiert der 45-Jährige.

Reise in die Vergangenheit

Eine Reise in die Vergangenheit bedeutet das Spiel in Essen für Co-Trainer Pavel Prokopec, der zwei extrem erfolgreiche Jahre Am Hallo erlebte. Im ersten Jahr gelang dem Tschechen gemeinsam mit den Ex-Hagenern Niklas Pieczkowski, Simon Ciupinski und Paul Trodler die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga, ehe sie eine Saison später den Sprung in die stärkste Liga der Welt dingfest machten.

 

Co-Trainer Pavel Prokopec kehrt an alte Wirkungsstätte zurück – und freut sich auf das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. (Foto: Marcel Schweppe)

 

„Wir können uns auf eine tolle Kulisse freuen. Wie in Düsseldorf hoffen wir auf lautstarke Unterstützung unserer Fans. Das hilft der Mannschaft in jedem Fall ungemein – vor allem, da der TuSEM zuhause sehr stark ist“, berichtet Prokopec vor dem weiteren „Vier-Punkte-Spiel für uns auf dem Weg unsere Ziele zu erreichen.“ Persönlich „freue ich mich auf viele bekannte Gesichter. Das ist etwas Besonderes“, so der Tscheche weiter.

Stabilisator Hegemann

Die Saison der Mannschaft von der Margaretenhöhe verlief mit ähnlichen Schwankungen wie die der Grün-Gelben. Ein elementarer Faktor für Essens Trainer Jaron Siewert war die Rückkehr von Co-Trainer Michael Hegemann auf das Parkett. „Seine Rückkehr war ein wichtiger Effekt für die Psyche, das hat der jungen Mannschaft viel Selbstvertrauen gegeben“, berichtet Prokopec. Nach der Niederlage in Hagen schnürte der ehemalige Nationalspieler erstmals wieder seine Schuhe mit herausragender Bilanz: Von den ersten sieben Spielen nach seiner Reaktivierung gewann der TuSEM sechs, hinzu kam ein Remis.

Das wird eine sauschwere Aufgabe für uns.

Die Rückrunde ist mit 6:12 Punkten für den Altmeister indes nicht so erfolgreich gelaufen, wie für den VfL, für den 12:6 Zähler auf der Haben-Seite stehen. Nach zwei aufeinanderfolgenden 26:27-Niederlagen gegen den HSC 2000 Coburg und den HC Elbflorenz 2006 gewannen die Essener aber ihre jüngsten beiden Vergleiche. Gegen den Dessau-Roßlauer HV hieß es vor heimischer Kulisse 28:24, bei Eintracht Hildesheim siegte der TuSEM gestützt auf eine hervorragende Abwehr 26:20. „Essen hat sich für die guten Leistungen in der Rückrunde in diesen beiden Spielen für die tolle Arbeit belohnt. Sie haben auch die Niederlagen knapp gestaltet und gut gespielt. Das wird eine sauschwere Aufgabe für uns“, unterstreicht Pfannenschmidt.

Drei Ausfälle bei den Grün-Gelben

Am Hallo muss der Trainer definitiv auf die beiden Rekonvaleszenten Jan-Lars Gaubatz und Julian Renninger verzichten. In der vorigen Partie zog sich Kreisläufer Renninger einen Kreuzband- und Meniskusriss zu, der den Vize-Kapitän acht Monate außer Gefecht setzen wird. Für Renninger rutscht der A-Jugendliche Tom Bergner für die verbleibenden Spiele in den Kader. Auch der Einsatz von Tim Lindner scheint zu früh zu kommen. Nach seiner Operation trainiert er noch ohne Kontakt.

 

Trotz seiner schweren Verletzung zeigt sich Kreisläufer Julian Renninger extrem zuversichtlich – und will seine Farben bestmöglich von der Seitenlinie unterstützen. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Trotz der personellen Rückschläge und der eigenen Verletzung zeigt sich Renninger zuversichtlich: „Ich hoffe, dass wir da weiter machen, wo wir zuletzt aufgehört haben. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie den Ausfall kompensieren kann, zumal nur noch zehn Spiele anstehen. Dominik Waldhof hat seine Sache beispielsweise sehr gut gemacht am Kreis. Ich werde die Mannschaft natürlich weiter unterstützen, versuchen das einzubringen, was ich sehe – und hoffe auf die Unterstützung der Fans, die in den vergangenen Wochen immer besser geworden ist. Wenn dieses Zusammenspiel passt, dann hoffe ich darauf, dass wir so schnell wie möglich unsere Punkte einfahren, um die Klasse zu sichern.“

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