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Vorschau: TSV Bayer Dormagen – VfL Eintracht Hagen (Freitag 19.30 Uhr, TSV Bayer Sportcenter, Dormagen)

Nach der bitteren Heimniederlage gegen den EHV Aue strebt der VfL Eintracht Hagen in der 2.Handball-Bundesliga Wiedergutmachung an. Für VfL Cheftrainer Niels Pfannenschmidt ist klar, dass die Partie gegen den TSV Bayer Dormagen im TSV Bayer Sportcenter eine besondere ist: „Das ist ein wichtiges Auswärtsspiel für uns. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut und auch durch die Nähe wird es ein heißes Spiel.“

Personell erneut angespannte Lage

Personell könnte es wieder einmal besser aussehen, wie der Ostwestfale berichtet. „Stanko Sabljic hat gegen Aue einen Pferdekuss abbekommen, da ist die Einsatzchance bei 50 Prozent. Gleiches gilt für Daniel Mestrum, der an einer Wadenzerrung laboriert. Bartosz Konitz hat die komplette Woche nicht trainiert und Dragan Tubic ist im Training umgeknickt.“ Den Kopf in den Sand stecken will der 44-Jährige deshalb jedoch nicht: „Wir nehmen das so an und werden sehen, wer in Dormagen zur Verfügung steht.“

Stutzke und Wieling sind die Hauptakteure

Mit dem TSV Bayer, der sich in der vergangenen Saison hinter dem TuS Ferndorf den Titel des Vizemeisters der 3. Liga West sicherte, erwartet den VfL eine Mannschaft, die über eine Menge Talent verfügt. Mit Juniorennationalspieler Lukas Stutzke, der auch über ein Zweitspielrecht für den Bergischen HC verfügt, hat der TSV einen enorm dynamischen Rückraumspieler in seinen Reihen. Tim Roman Wieling ist aktuell der Toptorjäger der 2. Bundesliga. Der schnelle und wendige Rechtsaußen verfügt über zahlreiche Wurfvarianten und besticht auch mit seinem guten Gegenstoßspiel.

Wir wollen die Gegenstöße deutlich besser verteidigen.

Das Gegenstoßspiel ist auch ein Punkt, an dem Pfannenschmidt mit seiner Mannschaft in der Trainingswoche angesetzt hat. „Wir wollen in Dormagen die Gegenstöße deutlich besser verteidigen als es gegen den EHV Aue der Fall war.“ Gelingt es dem VfL, dieses Mittel der Gastgeber in den Griff zu bekommen, ist ein großer Schritt getan. Schwächen offenbaren die Dormagener augenscheinlich in der Defensive, denn im bisherigen Verlauf hat die Mannschaft um Trainer Uli Kriebel 276 Tore kassiert und stellt damit die schwächste Abwehr der Liga. Umso gefährlicher sind die Dormagener jedoch im Angriff. Mit bisher 254 erzielten Toren rangiert die Werks-Sieben auf dem sechsten Liga-Rang.

 

Niels Pfannenschmidt erwartet gegen Dormagen ein Spiel auf Augenhöhe. (Foto: Michael Kleinrensing)

 

„Dormagen ist ein unbekümmert aufspielender Aufsteiger mit sehr vielen jungen und gut ausgebildeten Spielern. Die Mannschaft geht ein sehr hohes Tempo“, charakterisiert Pfannenschmidt den Gegner und erwartet ein Spiel auf Augenhöhe.

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