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Vorschau: VfL Eintracht Hagen – HC Elbflorenz 2006 (Samstag, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland)

Für den Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen steht nach dem Erfolg im Lokalduell mit dem HC Rhein Vikings am Samstag das nächste Spiel gegen einen direkten Tabellennachbarn auf dem Programm – der ebenfalls Aufsteiger ist und den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben. Mit dem HC Elbflorenz 2006 empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt „so etwas wie die Mannschaft der Stunde“.

Beide Teams mit erfolgreichem Rückrunden-Auftakt

In den vergangenen vier Spielen verließen die Dresdener als Sieger das Parkett, darunter Erfolge gegen die Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten und HSC 2000 Coburg. Seit Rückrundenbeginn hat das Team von Christian Pöhler 9:7 Punkte gesammelt und erspielte sich mit der jüngsten Siegesserie sieben Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Einen Zähler mehr sammelten die Hagener bisher in der zweiten Halbserie – und wollen diesen Lauf vor heimischer Kulisse ausbauen.

Keine leichte Aufgabe also für den VfL. „Elbflorenz präsentiert sich aktuell in beeindruckender Form. Sie reisen mit viel Selbstvertrauen an“, erklärt Pfannenschmidt. Hatten die Gäste über weite Phasen der Spielzeit mit erheblichen Personalsorgen zu kämpfen, haben sich nun alle Akteure wieder zurückgemeldet. „Das ist eine richtig gute Mannschaft, die eine sehr starke Abwehr stellt“, analysiert Hagens Cheftrainer.

 

Steht gegen „einen richtig guten Gegner“ mit seiner Mannschaft vor einer „taktisch großen Herausforderung“: Hagens Cheftrainer Niels Pfannenschmidt. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Wechselnde Defensiv-Formationen

Die Grundausrichtung der Hintermannschaft der Dresdener ist eine 6:0-Variante, die allerdings sehr offensiv agiert, teilweise eher einer 1:5-Formation ähnelt. „Die defensive Besetzung wechselt immer wieder, und damit auch die Ausrichtung der Hintermannschaft. Das erschwert die Vorbereitung auf den Gegner, ist taktisch eine große Herausforderung“, berichtet der Ostwestfale.

Die Außen Rene Boese auf der rechten Seite und sein Pendant Julius Dierberg auf dem linken Flügel sorgen für hohes Tempo. Im linken Rückraum wirbeln mit Nils Kretschmer, Sebastian Greß und Adrian Kammlodt gleich drei Akteure, die Pfannenschmidt hervorhebt. Hinzu kommen mit Arseniy Buschmann und Roman Bečvár zwei brandgefährliche Spielmacher. Für Hagens Fans gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit Bečvár Junior, dessen Vater eine Eintracht-Legende ist, sondern auch mit Torhüter Hendrik Halfmann, der mit dem langjährigen Erstliga-Torsteher Mario Huhnstock ein starkes Gespann bildet,.

 

Wir müssen den Kopf oben behalten und Ruhe bewahren – Dresden wartet nur auf Fehler.

 

Die Marschroute für Kapitän Sebastian Schneider und Co. ist angesichts der Vorzüge der Gäste klar. „Wir müssen unsere Angriffe taktisch gut vortragen, benötigen gut vorbereitete Kombinationen und Abschlüsse“ erklärt Pfannenschmidt, der sich „ein paar Dinge überlegen“ wird, um den Abwehrriegel des HC Elbflorenz zu knacken. Wichtig ist es, so der Übungsleiter weiter, „den Kopf oben zu behalten und Ruhe zu bewahren – Dresden wartet nur auf Fehler.“

Der Schlüssel für einen Heimerfolg ist erneut die Defensivleistung: „Die Abwehrleistung im Zusammenspiel mit den Torhütern wird entscheidend sein. Wir brauchen den Gegenstoß, müssen uns zudem bewusst sein, dass Elbflorenz nie aufsteckt“, unterstreicht Pfannenschmidt.

 

 

IT-Systemhaus PCM präsentiert den Familientag

Eine ganz besondere Begegnung also, was sich auch an dem Rahmenprogramm ablesen lässt. Dank der Unterstützung der PCM GmbH, dem IT-Systemhaus in Hagen, bieten die Grün-Gelben Unterhaltung für die ganze Familie an. Bereits im Vorfeld des Spiels – und auch währenddessen – gibt es im Foyer betreuten Spielspaß für Groß und Klein mit Loopy Balls und einem Bungee Run. Diese Attraktionen erfreuten sich am Rande des Pokalspiels gegen den Erstligisten SC DHfK Leipzig bereits großer Beliebtheit. Vor dem Anpfiff stehen zudem Ehrungen von Jugendteams an. Ein echter Familientag also, den die Grün-Gelben ihren Fans bieten.

 

Einsatz fraglich: Kreisläufer Tilman Pröhl, zuletzt häufig der „Turm in der Schlacht“ in der Defensive, hat sich gegen den HC Rhein Vikings eine Handverletzung zugezogen. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Tilman Pröhl und Jan König. Kreisläufer Pröhl zog sich gegen die Vikings eine Handverletzung zu, König erwischte nun auch die Grippewelle. Definitiv fehlen werden Tim Lindner und Jan-Lars Gaubatz.

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