Vorschau: VfL Eintracht Hagen – HSC 2000 Coburg (Samstag, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland)

Zum Abschluss der Serie von sieben Spiele gegen Kracher-Teams von der Tabellen-Spitze treffen die Handballer des VfL Eintracht Hagen am 26. Spieltag auf Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg. Die Bilanz der beiden Teams lässt ein packendes Spiel erwarten: Hatten die Grün-Gelben in der Hinrunde die sieben Auftakt-Begegnungen allesamt verloren, darunter ein 18:27 bei den Oberfranken, so weist ihre Rückrundenbilanz nach sechs absolvierten Spielen starke 8:4 Punkte auf. Einzig gegen die beiden Teams auf den Plätzen eins und zwei war die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt in der Fremde unterlegen.

 

Coburg gehört zu den drei besten Teams der Liga.

 

Doch auch die Ausbeute des HSC kann sich mit 10:2 Zählern sehen lassen. Einzig die Begegnung bei Mit-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten ging verloren, zuletzt kam die Sieben von Trainer Jan Gorr zu einem hauchdünnen 27:26-Erfolg beim TuSEM Essen. „Coburg spielt mittlerweile so, wie es der Kader vermuten ließ. Sie haben beispielsweise in Bietigheim gewonnen und gehören für mich zu den drei besten Teams der Liga – und sie sind auch in der Tabelle auf dem Weg dorthin. Die Rückrunden-Bilanz unterstreicht dies“, analysiert Pfannenschmidt.

Arena am Ischeland kann den Ausschlag geben

In der Fremde fühlt sich der aktuelle Tabellen-Fünfte indes nicht ansatzweise so wohl wie in der heimischen HUK-Coburg Arena, zwölf der 18 Minuspunkte setzte es auswärts. Dies soll die Gastgeber indes keineswegs blenden. „Das ist ein richtig starker Gegner. Wir müssen einen richtig guten Tag erwischen, um gegen Coburg etwas mitzunehmen. Sie werden alles daran setzen zu gewinnen, da sie noch in das Aufstiegsrennen eingreifen wollen“, unterstreicht Pfannenschmidt. Die Vorzüge der Gäste sieht der 43-Jährige in ihrer Zweikampf- und Wurfstärke, außerdem erlebt der tschechische Torhüter Jan Kulhanek gerade seinen siebten Frühling. Abschließend verweist der Ostwestfale dann aber auf den Faktor Arena am Ischeland: „Wir spielen zuhause, das wird ein ganz anderes Spiel als in Bietigheim. Hier geht für uns mit der Unterstützung der Fans immer etwas.“

 

Droht mit einer Grippe auszufallen: Abwehrchef Dominik Waldhof. (Foto: Marcel Schweppe)

 

Personell sind die Hagener weiter angeschlagen. Abwehrchef Dominik Waldhof droht mit einer Grippe auszufallen. „Bei ihm wird ein Einsatz sehr eng“, berichtet Pfannenschmidt. Paul Saborowski steigt zwar Schritt für Schritt wieder ins Training ein, „ist aber Samstag definitiv kein Thema“, so der Trainer. Gleiches gilt für Tim Lindner, der nach seiner Rückenverletzung noch nicht wieder am Trainingsbetrieb teilnimmt. Es gibt aber auch positive Nachrichten: Spielmacher Sören Kress hat seinen grippalen Infekt auskuriert und ist wieder voll bei Kräften.

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